Betet für diesen Gottesdienst heute abend. Es steckt viel Kreativität und Arbeit darin, aber das wichtigste ist, dass Leute ihr Licht leuchten lassen. Letztlich kommt es immer auf Gott an und das ist gut so, richtig so. Mein Herz wünscht sich, dass noch mehr Gedanken und Fragen rüberkommen. Das wir in der Jugendallianz überlegen, wie es weiter gehen kann, wie die wichtigen und Notwendigen Veränderungen in unseren Gemeinden greifen können oder neues entstehen muss. Heute abend nicht. Vielleicht gibt es mal eine Zeit dafür – betet mit für heute. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
(Ach ja: Ort Treffpunkt Leben Wegbeschreibung, 19:30 Uhr fängt es an)
Monat: April 2005
Vorbereitungen Gottesdienst am Samstag
So langsam geht es in die intensive Vorbereitungsphase für den Gottesdienst am Samstag – Tanja wird jetzt definitv einen Teil in der Predigt übernehmen und ich freue mich sehr darüber.

Das Seminar über Predigt am Wochenende hat Auswirkungen – ich weiß jetzt schon drei Leuten, die anfangen zu predigen oder sogar schon gepredigt haben, bin wirklich froh ein Teil auf diesem Weg gewesen zu sein. Hier schlägt mein Herz, anderen von dem weiterzugeben, was mich selbst bewegt und geprägt hat.
Besonders intensiv war die Zeit, wo wir zusammen diesen Gottesdienst angedacht, durchgekaut und letztlich vorbereitet haben, kreativ die unterschiedlichen Vermittlungsteile der Predigtkommunikation im Kopf balanciert – was für ein Reichtum, wenn man ein Team hat! Ich bin auf die Ergebnisse gespannt.
Artikel von Mike Bischoff im IGW Periodical
Ganz besonders an Herz legen mag ich Euch einen Artikel von Mike Bischoff in der kostenlosen Onlinezeitschrift des Instituts für Gemeindebau und Weltmission. Ein paar Seiten in Deutsch, die sich lohnen. Die Frage ist: was ist eine ‚missonal church‘? Und was können wir von den weltweiten Entwicklungen lernen. Klickt auf den Link ‚Artikel‘ und dann auf ‚Periodical0504.pdf‘ – das startet den Download. Viel Spaß beim Lesen!
Wenn wir schon bei Musik sind….
Freuen tue ich mich auf die neue CD von „Wir sind Helden“ – ‚Von hier an blind‘. Lasst Euch nicht abschrecken von der ersten Single „Gekommen, um zu bleiben“, die Texte der Platte sind wieder mal Hammer. Ausserdem lohnt ein Besuch bei der Webseite, die wie ich finde, nett gemacht ist.
Warum ich die Band mag? Eine Frau, die Judith Holofernes (Das allein ist Witzig – Holofernes ist ein babylonischer Feldherr, der im apokryphen Buch Judith vorkommt, was nicht heißen soll, dass ihr Name künstlich ist…) heißt, spielt mit Worten, setzt sie neu zusammen, findet Ausdrucksformen, die einfach kunstvoll sind. Dabei bleibt sie irgendwie greifbar, verletzlich und unheimlich normal. Lest einfach in der Rubik Streichelzoo ihre Beschreibung von sich selbst.
Musik machen

Gestern abend war ich mal wieder richtig Musik machen. Markus G. hat mir seinen Bass geliehen und wir haben zwei Stunden lang Worship gemacht mit der Band von Treffpunkt Leben.
Ich habe es so sehr genossen mal wieder richtig zu bassen, meine Finger haben zum Schluss zwar wehgetan, aber das war es wert. Kompliment an die Band und herzliches Danke an meinen Chef, der Musik und Kreativität erschaffen hat.
Predigt Seminar und mehr
Freitag und Samstag durfte ich im Rahmen einer Mitarbeiterschulung des CVJM Baden (B.I.S.S.) ein Seminar halten über das Thema „Predigt“ halten. Zehn (!) Leute investierten ihre ganze Seminarzeit (4 x 1,5 Stunden), belegten kein anderes Seminar, um bei diesem mitmachen zu können. Ich danke Euch für Euer Vertrauen.
Und dann ging es los, am Anfang war ich noch ein wenig nervös, als ich über den Auftrag zum Predigen sprach, danach über den Charakter eines Predigers, richtig intensiv wurde die Frage dann diskutiert, was Predigt eigentlich ist – nur eine Kanzelrede in einem kirchlichen Gebäude? Ich hatte das Gefühl, dass hier ein Augenöffner war für viele – Predigt ist mehr, Predigt spricht die Sinne an, sie kommuniziert auf unterschiedlichen Ebenen. Das Medium ist die Botschaft.
Danach haben wir uns dem Verstehen von biblischen Texten gewidmet, wie die Leute es auch, in ihren am Anfang gesammelten Erwartungen, formuliert haben. Drei Texte in Kleingruppen bearbeitet (1. Mose 13, 1-10; Johannes 8, 30-36; Jakobus 1, 2-13), die Kerngedanken rausgearbeitet und im Nachgang besprochen, wie man im Einzelnen vorgeht, wenn man an einen Text heran geht.
Am Samstag sind wir zuerst mal mit Marlins Gedanken über Gott hören eine halbe Stunde allein gewesen, um auf Gottes Stimme zu hören – unendlich wichtig in der Vorbereitung auf eine Predigtkommunikation, danach haben wir uns Leonard Sweets E.P.I.C. Modell angeschaut und das anhand von einem Gottesdienstablauf der Vintage Faith Church mal praktisch angeschaut, wie das aussehen kann. Im letzten Teil haben wir dann zusammen über Thema, Ablauf und Interkative und Visuellen Elemente eines Jugendgottesdienstes am nächsten Samstag nachgedacht.
Wow – ein herzliches Danke an die für das Ding gebetet haben, an Euch, die ihr mit dabei wart. Ich bin wirklich glücklich über das, was wir zusammen geschenkt bekommen haben. Gerade der Abschluss hat mir gezeigt, dass Predigt Teamarbeit ist und auch sein soll. Habe beim Wegfahren gedacht, dass ich mir vorstellen könnte mit Euch Gottesdienste zu gestalten und gespannt darauf wäre, zu sehen, wie ihr „predigt“ – ich bin überzeugt davon, dass Gott Euch gebrauchen wird darin seine Botschaft zu vermitteln, auf welche Art auch immer!
