Links sind wichtig und digitales Leben auch. Also gibt es einen „Digital Lifestyle Day“ und Christian hat mir den Link geschickt. Unter anderem mit den Überschriften:“Blogs verlieren an Bedeutung“, „Unsere Endgeräte werden uns kennen“ und „Mit Erinnerung anders umgehen“. Habe noch nicht alles gelesen, aber ist lesenswert – schwere Jungs und Mädels reden über die Zukunft unseres Digitalen Lebens – schaut es Euch an!
Monat: Januar 2006
Spannende Zeiten, oder?
Immer wenn ich was neues lerne oder so etwas ansteht wie das Mönchswochenende bei Kubik bin ich gespannt. Es fühlt sich an, wie ein kleiner Aufbruch, tausend Gedanken durchziehen meinen Kopf, viele Fragen, aber insgesamt ist es superpositiv. Es hat sich in meinem Kopf in den letzten 1 1/2 Jahren so viel verändert, ich glaube ich wollte einfach mal ein fettes „Danke“ an alles loswerden, die daran beteiligt waren und sind. Vieles hat mit diesem Blog zu tun und der Blogwelt, die dahinter steht, Kommentare, Links, Essays und so vieles was mich reicher gemacht hat. Wir leben in spannenden Zeiten und die meisten Tage sind herausfordernd, aber schön. Danke, Vater!
Was ich lerne…
Es klingt komisch, aber es fällt mir unglaublich schwer andere Menschen um etwas zu bitten, vor allem dann, wenn diese Menschen ohnehin schon viel zu tun haben. An unserer Hochzeit ist mir das zum ersten Mal krass aufgefallen: Ich habe am Tag vorher noch Pudding gekocht, weil ich dachte: „Das kannst Du keinem anderen zumuten“. Ich bin schon verschiedentlich angesprochen worden deswegen und immer war der Inhalt der gleiche: „Die Leute können selbst entscheiden, ob sie ja oder nein sagen, frag Du halt einfach!“.
Es geht dabei, glaube ich, nicht etwa darum, dass ich etwas nicht aus der Hand geben könnte und alles selbst erledigen muss, sondern vielmehr auch um Erwartungen. Erwartungen, die ich an mich stelle, Erwartungen, die andere an mich stellen (oder ich bilde mir ein, sie würde diese an mich stellen) – wie auch immer – mein Leben wird nicht leichter dadurch, wenn ich so viel selbst tue.
Dazu kommt, dass ich in manchen Sachen einfach nicht gut bin. Im Stress einer Freizeitvorbereitung vergesse ich immer was wichtiges. Warum also nicht die Materialliste an jemanden abgeben anstatt irgendwo auf der Freizeit zu merken: „ich habe den Beamer vergessen“ oder etwas ähnlich katastrophales. Selbst bei Leuten, die ich mag fällt mir das schwer, weil ich denke: „Wir haben eine gute Beziehung – die können ja zu mir gar nicht ‚Nein‘ sagen, selbst, wenn sie das eigentlich wollen!“ Dilemma, oder?
Einen Tipp habe ich bekommen: Jemanden suchen, der für mich Anfragen stellt oder mit dem man zusammen Anfragen an Leute stellt. Das werde ich bei großen Sachen mal ausprobieren – ich bin gespannt.
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Pandora
Dank Johannes bin ich auf „Pandora“ gestossen – das ist eine interessante Software, die einem Musik vorspielt, die man mag, wenn man eine Band angibt. Superinteressant! Man bekommt einen eigenen Radiostream zusammengestellt und kann gemütlich hören. Nett und kostenfrei. Und es trifft tatsächlich den Musikgeschmack sehr gut. Anhand der Bewertungen, die man geben kann, kommen passendere Songs und natürlich kann man die direkt bei iTunes runterladen oder bei Amazon die Platte kaufen. Clever, innovativ, nett – gute Idee.
Die Rückkehr der Musik
Ich bekenne: Ich glaube ich habe mir während meiner Studienzeit kaum eine CD gekauft, vielleicht gar keine. Seitdem es Musik im Internet gibt (damit meine ich legale Internet-Download-Stores), höre ich wieder mehr und neuere Musik. Woran liegt das? Naja, ich schaue auf den Blogs nach Empfehlungen, spreche mit anderen mehr über Musik, z.B. beim Chatten und wir können, obwohl andere irgendwo sind die gleichen Lieder hören. Kennst Du das? Wie gefällt Dir das? Fast wie früher in unseren „Jugendzimmern“, wo wir Kassetten überspielt haben. Nur schneller und bequemer und billiger (99 Cent 1 Song / 9,99€ eine Platte)
Ich glaube, die Musik ist wieder stärker zurückgekehrt, weil ich auch in einer Kultur bei Kubik lebe, die Musik und Kunst fördert. Mein aktuelles Lieblingsalbum ist „in a safe place“ von The album leaf und ich freue mich schon auf das Konzert am Donnerstag Juliana Theory spielt in der „Stadtmitte“.
Johannes schiesst mal wieder den Vogel ab…
oh man, bin immer noch am lachen – Johannes, Danke für diesen Link…unglaublich, schaut Euch das an (englisches Video)
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Artikel über die Wirkung von Narnia
spiked-essays | Essay | The curious rise of anti-religious hysteria
ist ein interessanter Artikel, ein Auszug gefällig:
„The curious rise of anti-religious hysteria – It is the Anglo-American cultural elites‘ insecurity about their own values that encourages their frenzied attacks on religion.“ (es ist die Unsicherheit der Anglo-Amerikanischen Elite über ihre eigenen Werte, die diese krassen Angriffe gegen Religion hervorruft)
Frank Furedi schreibt über die anti-religiöse Hysterie und bleibt dabei distanziert. Lesenswert, allerdings in Englisch.
Wie entwickeln sich Blogs?
Das frage ich mich, nachdem ich einen Post von Maggie Dawn gelesen habe. Sie berichtet darin von Menschen wie Doug Pagitt, die keine inhaltlichen Ideen mehr posten, weil die resultierenden Diskussionen zu krass sind und teilweise persönlich verletzen. Das steht dann alles ungeschützt im Netz – Andrew Jones läßt keine Kommentare zu, solange er nicht deren Inhalt überwachen kann (wegen Comment Spam). Kester Brewin druckt sein Blog, weil ihm das Medium und vor allem die Kommentare darin so wichtig sind und er nicht will, dass sie verloren gehen und veröffentlicht es dann (er nennt das „plogging“ Publishing a hard copy of your blog).
Ich finde das interessant – in blogge jetzt etwas über ein Jahr und es ist Teil meines Lebens geworden, der Austausch bereichert mich und ich kann einfacher sprechen, weil viele Leute einen Teil meiner Gedanken nachvollziehen können. Es ist ein Stück als würde man öfter sprechen. Immer wieder höre ich „Ich lese Dein Blog alle zwei, drei Tage, einfach um zu wissen was Du machst oder wie es Dir geht.“ – das freut mich und zeigt etwas davon das dieses Medium gebraucht wird. Wie es sich entwickeln wird? Ehrlich gesagt weiß ich es nicht – ich hoffe es wird dazu dienen Menschen stärker zusammen zu bringen. Ich glaube, dass die Zukunft der Menschen wieder stärker in der Gemeinschaft ruhen wird, nicht mehr so in dem „My home is my castle“ Denken. Ob man missverstanden wird im Blog Gespräch? Na klar! Jede Form von Kommunikation bringt Missverständnisse, bei einem Blog findet man sie schneller heraus. Maggie Dawn bringt es in ihrem zweiten Post gut rüber:
What they (Blogs) DO, though, is offer an almost-but-not-quite instant opportunity for response. If someone disagrees with your sermon, their lunch guests will hear about it, but you probably won’t. If someone disagrees with your book, you’ll be most unlikely ever to hear about it. The difference on a blog is that when you are misunderstood you find out about it, fairly soon after you’ve written it, and probably while the ideas are still fresh and malleable in your own mind. Blogs don’t create misunderstanding, they just make you aware of the limits of your own communication skills, and the reality of other people’s capacity to take a thought from you and turn it into something else.
Die Frage, ob das Bloggen irgendwann aufhören wird wird hier diskutiert. Ich hoffe persönlich, dass es sich entwickelt und eine Transformation durchmacht. Vielleicht hat sogar iWeb etwas damit zu tun, wer weiß?
Nächster Narnia Film: Prinz Caspian
Da der dritte Teil der Narnia Bücher, „Der Ritt nach Narnia“ als Nachfolge für den „König von Narnia“ ungeignet ist, kommt erwartungsgemäß „Prinz Caspian“, der vierte Teil in die Kinos. Wann ist noch nicht raus, aber die BBC hat die Meldung:
The CS Lewis novel Prince Caspian will be the second film in The Chronicles of Narnia series following the success of The Lion, the Witch and the Wardrobe.
William Moseley, Anna Popplewell, Skandar Keynes and Georgie Henley will return as the Pevensie children, with filming due to begin in the autumn.
„If we don’t make it now we’ll never be able to, because they’ll be too old,“ said director Andrew Adamson.(Quelle)
Keynote

Sie ist schon ein paar Tage alt, aber immer noch frisch – meine Liebe zu dem für mich unentbehrlich gewordenen Helfer Keynote.
Keynote ist, wenn man so will, das PowerPoint für Mac, aber vermutlich mehr als das. Es ist einfach zu bedienen und erzielt mit den eingebauten Übergängen und Animationen wirklich erstaunliche Effekte. Natürlich ist es kein Arkaos, man kann nichts in Echtzeit bearbeiten, aber zum Präsentieren leistet es schon erstaunliches. Und es wird besser, denn Keynote 3 ist auf dem Weg: Wa es so alles kann könnt ihr hier sehen. Ich freue mich auf die neue Version, die ich schon bestellt habe.
Apple zum Lachen…
Mal ehrlich: Ich kann über mich selbst lachen. Mache ich öfters und auch gern. Und bei Marlin habe ich diesen Link gefunden – iPod invisa.
Jugendleiter Wochenende
Letztes Jahr war das Jugendleiter Wochenende eines der Sachen, die als erstes auf meinem Blog erschienen sind. Dieses Jahr wird der Bericht nicht ganz so ausführlich, weil ich keine Bilder gemacht habe.
Es war ein intensives Wochenende, viel inhaltlastiger als ich ursprünglich dachte. Die Vorbereitung war kurz. Vor Weihnachten war ich krank, jetzt wieder also etwas stressiger. Irgendwie war es aber nicht so schlimm, wie ich dachte. Es hat eine Sache wichtig gemacht, die durch viel Vorbereitung irgendwie immer leidet: Die Abhängigkeit vom Gebet. Wir haben miteinander gebetet als Mitarbeiter. Und es waren gute, intensive Gebetszeiten. Und das hat es ausgemacht. Freitag Abend war der Abend des Anfangs – anfangen Bibel zu lesen, anfangen zu beten, anfangen sich Fragen zu stellen in drei kleinen Stationen. Wir haben den Abend nicht angefangen, saßen 10 Minuten warten da. Bis die Keynote ablief und erklärt hat, wie wichtig es ist anzufangen. Später haben wir einen stillen Spaziergang mit Lichtern auf die Burg gemacht und uns dabei bewußt werden lassen, wie wichtig es ist, still zu werden.
Der Samstag war der Tag des Lernens – unterschiedliche Seminare, der Abend war cool – vom Spielen (genial: Jürgen Disque) zu Miri und Netti, die in kurzer Zeit einen krassen Abend zum Thema „Durchhalten“ gemacht haben. Wieder: Intensive Stimmung.
Sonntag: Gottesdienst – das Ende war das Thema. Das Ende von mir und der Anfang von etwas neuem in Gott. 3 Bilder haben ihn geprägt: Das etwas andere Anfangsgebet mit Gott (Gott, ich will Dir ganz gehören, aber wenn es geht nicht Montags, Donnerstags und Freitags, weil….), die Reifenpanne (mit meinen Händen kann ich die Radmuttern nicht abkriegen, wozu ist eigentlich dieser Schraubenschlüssel?) Wir haben den heiligen Geist, aber machen uns es nicht bewußt und versuchen die schwierigsten Probleme selbst zu lösen. Klappt aber nicht. Drittes Bild: Der Koffer. Zwei Sportler wollen eine Bergradtour machen. Einer hat seinen Koffer dabei und will ihn nicht loslassen. Das ist schwierig, denn wie soll man das machen? Oft halten wir Dinge fest, Schuld oder anders, das es und unmöglich macht, frei zu sein. Es waren drei starke Bilder und anschliessend haben wir uns darüber ausgetauscht. Es war tief.
Ich habe einiges gelernt, was ich später mal posten werde.
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Musik – Pink Floyd
Unglaublich, dass ein 16 Jahre Alter @homer mich zu meinen musikalische Wurzeln zurückführt, oder? David bloggt über Pink Floyd und ich fange an in meinem Plattenschrank zu kramen. Wo waren die Scheiben noch? Unglaublich, oder? David, wir müssen zusammen Musik hören, glaube ich. Dabei waren die damals schon alt, ich meine „The dark side of the moon“ kam 1973 raus, „the wall“ 1979 – da war ich noch nicht geboren, respektive 4 Jahre alt. Der Wikipedia Artikel ist gut zum lesen, falls man überhaupt keine Ahnung hat und natürlich die offizielle Seite. Große Jungs.
Ungewöhnliche Männer WG Hamster und Schlange
Tja, es gibt doch noch interessante Kleinigkeiten auf diesem Planeten und weil’s so süß ist: Ein Hamster, der als Futter für die Schlange gedacht war, hat sich mit ihr angefreundet. Sie leben jetzt schon einige Wochen zusammen in dem Schlangenkäfig und vertragen sich blendend. Bei solchen Beispielen aus dem Tierreich gibt es ja noch Hoffnung für uns, oder? Mein Schwager, Marcus, hat gleich gemutmaßt hier könnte eine Verwirklichung von Jesaja 11 kommen, aber da geht es nicht um Hamster, wie Haso treffend bemerkte. Der Hamster erobert das Herz einer Rattenschlange – kein Wunder, dass wir unseren kleinen Josua so mögen. Es leben die Hamster! Den Artikel gibt es hier.
Jugendleiter Wochenende in Lindelbrunn
Da ich noch nicht die Vorzüge des Mobblogging entdeckt habe, wird es bis Montag still bleiben auf meinem Blog – ich bin auf einer Jugendmitarbeiterschulung über das Wochenende. Bericht und so gibt es dann nächste Woche: Wir versuchen wieder ein paar neue Sachen und ich freue mich auf einen gemütlichen Samstag Abend mit ca. 25 Leuten vom CVJM. Ist eigentlich immer sehr cool. Euch auch ein schönes, gechilltes Wochenende.
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