Ich wollte schon länger mal meinen Blog ein neues Aussehen verpassen. Minimalistisch, simpel. Es ist noch nicht 100% so, wie ich es haben wollte, aber einen Schritt in die Richtung. Vielleicht muss ich doch mal einen Design-Fähigen Menschen dran lassen. Ansonsten stelle ich fest, dass ich mit Blogger zufrieden bin. Es tut fast alles was ich von einem Blog Dienst erwarte. Hoffe Euch gefällt’s…
Monat: Januar 2006
Ach ja: Tine
Interessant ist sie, lustig auch, guter Humor, tolle Spiele. Durfte schon mit Ihr Theater spielen und sie ist in meiner Kleingruppe: Tine. Jetzt teilt sie ihr Leben mit uns, wie schön. 2006 – das Jahr der Blogger? Hoffentlich. Ich komme jetzt zwar schon kaum mit dem Lesen hinterher, aber was solls? Tine go on – meine Unterstützung hast Du!!!
Urlaub?
Was ist das eigentlich – Urlaub? Ich habe welchen, aber was heißt das? Schlafe ich länger? Nein. Denke ich weniger? Nein, eher mehr. Termine habe ich auch und welche, die ich nicht absagen will und kann. Ich lese mehr, das ist auffallend, ich bin mit Mirja mitgegangen zu ihrer Arbeit. Ich esse weniger und bewußter, weil ich mehr Zeit zur Nahrungszubereitung habe. Ich trinke weniger Kaffee, ich poste mehr auf dem Blog. Ich kümmere mich um Sachen wie das Finanzamt, unseren Computerhaushalt.
Ich lese gerade:
- Bolger, Gibbs „Emerging Churches“
- T.H. White „Der König auf Camelot“ (Die Artus Sage mit viel Witz genial erzählt)
- C. Funke „Tintenblut“
- Leonie Swann „Glennkill“ ein Schaf Krimi, wo eine Schafherde die Ermittler sind.(!)
- Verschiedene Bücher über Gemeinde in der Bibel
Joshas Gedanken zum Ehrenamt
Da ich im Moment etwas Zeit habe und ein wenig Aufräume finde ich interessante Dinge. Zum Beispiel Josha Eisenhuts Gedanken zum Ehrenamt, die absolut Lesens- und Nachdenkenswert sind. Ein Auszug:
Ein Ehrenamt zu betreiben ist wie ein Hobby. Wie Fussballspielen oder auf ein Konzert gehen. Zumindest meine ich, dass es so sein sollte. Und wie ist das in unseren Gemeinden ? Ist ehrenamtliche gemeindemitarbeit Hobby ? Macht es Spass ? Ist es entspannend und ein Ausgleich zu unserem Berufsleben ?
Hmm, so sieht die Christenheit nicht aus. Und ich auch nicht. Ehrenamtliches Engagement in gemeinde und für christliche Projekte gleicht doch eher einer Selbstgeißelung, oder nicht ?
Lest den ganzen Post! Hm. Wie halte ich es mit meinem „Ehrenamt“ habe ich mich gefragt. Eigentlich habe ich kein Ehrenamt, weil die Haltung, die er hier anspricht auf meinen ganzen Beruf zutrifft. Joshas Gedanken zu Gemeindeleitung passen gut dazu hier und hier (über die Kosten, die dabei entstehen) nachzulesen.
Ausbruchsversuch
Viele von Euch wissen: Wir haben einen Hamster. Mancher hat ihn schon live erlebt. Auf jeden Fall waren wir ja über Weihnachten länger weg und da haben wir ihn bei Marc und Nicole Böttler untergebracht. Hingebungsvolle Hamster Pfleger ihrerseits – alles war super.
Am 30.12. wollten wir das Tier dann wieder holen. Das war unsere naive Hoffnung. Wir haben den Käfig eingepackt, das Futter und Zeug mitgenommen und sind fröhlich nach Hause gefahren, zuhause alles wieder ausgepackt und uns gewundert: Er kommt ja gar nicht raus! Nachgeschaut – wir haben einen leeren Käfig mit nach Hause gebracht. Der Hamster ist ausgebrochen. Die Frage: Wann und Wo. Nachdem ich das Auto mehrere Male durchsucht habe und wir uns keinen Rat mehr wußten haben wir bei Marc und Nicole angerufen – Panik, bald waren jedoch seine Spuren gefunden und ein Loch in der Wand. Verräterisch. Jetzt hieß es warten und locken. Walnüsse waren sein Verhängnis – er konnte nicht wiederstehen und wurde von Nicole (heldenhaft, der beisst nämlich ziemlich fest!) wieder eingefangen. Jetzt sitzt er in verschärfter Haft bei uns zuhause, die Verhandlung kommt noch. Was ein Schrecken, was ein Tier. Aber nachher haben wir herzlich gelacht. Netter Versuch, Hamster!
Ach ja: Gutes 2006!
Hätte ich fast vergessen: Euch allen ein gute, krasses, rebellisches, konstruktives, chaotisches, kreatives, familiäres, experimentelles, gott-gefülltes Jahr 2006.
Besuch im ZKM
Wir waren dann noch mit Kai und Reni im ZKM. Hammer! Die Ideen, die Möglichkeiten zur Interaktion *schwärm*. Ich wünschte man könnte viele von diesen Dingen in Gottesdienste einbauen und hätte einige der Möglichkeiten Software, Hardware und Kreative Ideen. Ich empfehle einen Besuch sehr.
Danach waren wir natürlich auch noch im Musseumsshop und haben uns empfohlene Bücher angeschaut.
Interessant waren:
Kribbeln im Kopf – eine Blechdose, die verspricht kreative Prozesse zu entfalten. Spannend.
Mittlerweile halte ich sie in der Hand und der Grundgedanke ist wirklich gut – man kann mit den Karten Design/Slogans und allerlei Konzeptsachen moderieren und neu überdenken. Kommt aus der Werbung/dem Produktdesign, ist aber durchaus empfehlenswert für Leute, die regelmäßig kreativ sein müssen. Es gibt auch ein Buch dazu.

Mord am Wort ist interessant – was tun wir unserer Sprache an, ob im Missbrauch von Worten oder in der Typographie. Ja, da gibt es auch Regeln und es gibt auch Menschen die auf diese Regeln achten.
Worte hat es in sich. Der Autor, Kurt Weidemann, hat hier zu unterschiedlichen T
hemen Worte, Sätze und manches andere gesammelt. Treffend, nachdenkenswert.
Insgesamt ziehe ich das Fazit, dass ich mich noch nicht genug mit Medien beschäftige und das Matthias Horx recht hat, wenn er sagt, dass die Kreativen auf dem Vormarsch sind. Die sogenannte „Kreative Klasse“ steigt auf, Design, Layout, Medien, Interaktivität ist derartig wichtig geworden.