12 – Ein Stück vom Himmel

Cover von 12Man kommt in Deutschland nicht im Herbert Grönemeyer herum – wenn er ein neues Album herausbringt gibt es immer zwei Singles, die den ganzen Tag laufen. Die erste ist „Ein Stück vom Himmel“ – ein paar Auszüge aus dem Text (Quelle):

Warum in seinem Namen
Wir heissen selber auch
Wann stehen wir für unsere Dramen
Er wird viel zu oft gebraucht
Alles unendlich, unendlich

Interessant ist die 12+12 zu hören – die Platte selbst mit 12 Kommentaren von Herbert gesprochen. Das sagt er:

„(Das Lied) ist der Versuch mich zu nähern dem Thema, also plötzlich werden alle Leute religiös oder man versucht sich zu definieren über das Thema ‚Religion‘. (…) der Versuch aber Vorsichtig Religion – das ist wunderbar für jeden einzelnen als sein eigenes Gerüst, moralisches Gerüst im Kopf, aber nicht plötzlich anfangen das als Identifikation auch zu nehmen oder wie so ein Ettikett zu tragen oder am Besten noch Christentum gleich ‚Reich‘, ‚erfolgreicher‘ also im Grunde genommen zu sagen: Diese Welt halten wir alle in den Händen, Entspannt, aber nur wenn man sich wirklich öffnet und nicht anfängt sich durch Religion zu separieren und voneinander zu trennen. Das ist im Grunde genommen der Sinn dieses Liedes.“ Weiterlesen

Zukünftiges Aussehen…

img_3089cr2.jpgWie die Zukunft aussehen wird interessiert ja ziemlich viele Leute – aber wer weiß das schon? Wir wissen Dank an das Flubbels Team genau, wie Emilia im Sommer aussehen wird – Sie haben uns eine Lebensgroße Puppe (täuschend echt) gebastelt und tolle Klamotten angezogen – ich entschuldige mich hiermit bei allen Mitgliedern der Flubbels, die noch nicht bei uns waren! Unsere Wohnung ist klein, habt Geduld – wir freuen uns drauf, wenn ihr auch endlich vorbei kommt!
img_3074cr2.jpgUnd: Es gibt neue Bilder auf Emilias Seite. Mirja hat eine geniale Serie geschossen. Grimassen und Lachen und alles, was das Elternherz erfreut. 😉
emilia

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Wie wir bloggen…gefunden bei Tobias Künkler

Vielleicht ein kleiner Beitrag zu der Diskussion „Sprache beim Bloggen“ gefunden bei Tobias Künkler:

„Ich muß schreiben, als hätte ich eine Strafe abzubüßen. Und meine größte Strafe besteht in dem Wissen, dass das, was ich schreibe, ganz nichtig, verfehlt und unsicher ausfällt. […] Alles was wir tun, in der Kunst oder im Leben, ist nur die unvollkommene Kopie dessen, was wir zu tun vorhatten. Es erreicht weder die äußere noch die innere Vollkommenheit; es verstößt nicht nur gegen die Regeln dessen, was eigentlich sein müßte, sondern auch gegen die Regeln dessen, von dem wir gemeint hatten, dass es sein könnte. (geht noch weiter aber das lies bitte auf seinem Blog nach…)

So sieht es aus…leider…volle Zustimmung… PICKABOO – communication for dedicated dilettants: Der Wille zum Bloggen

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Start von 24/4

Verhüllt ist die Nowackanlage – hoffentlich komme ich heute zwischendrin noch dazu ein Bild zu machen. Wir bauen auf und versuchen Gebet eine andere Bedeutung zu geben. Erlebe 24/4 in der Wohnung – die Gebetsliste zum Eintragen gibt es hier.

Judas Re-Imagined bei DoSi

da lohnt es sich ohnehin öfter mal vorbeizuschauen. DoSi – eigentlich Dominik Sikinger habe ich vor einigen Wochen live kennen lernen dürfen. Der Sämann schreibt superviele interessante Sachen. Ein kleiner Auszug gefällig? Hier:

Ich sinne nach über Dich, Judas

Warum hast Du IHN verraten?
Wolltest Du die Konfrontation?
Dass ER sich offenbare vor allem Volk
Die Römer vertreibe
Das Reich Davids wiederherstelle
Wie es die Propheten geschaut hatten?

Zu eng war Dein Blick
Hast die Pläne des Allmächtigen zu den Deinen gemacht
Hast nur Deine Deutung zugelassen
Warst Dir so sicher

Ich sinne nach über Dich, Judas
Und erkenne mich selbst in Dir

den ganzen Text gibt es hier. DoSi’s Feed kann man hier abbonieren.

Wie ich blogge

erstmal Danke an DoSi für das Blogstöckchen – hat eine Weile gedauert, bis ich darauf reagiert habe.

Nach einigem Nachdenken konnte ich drei große Wege herausfiltern, wie Sachen auf mein Blog kommen:

1. Spontanes. Dazu gehören Fotos, Links, Hinweise auf Artikel, Lustiges und so weiter. Das geht meist recht schnell und ich schreibe viel über das WordPress Interface.

2. Gedachtes: Hier verarbeite ich vor und/oder während des Schreibens Themen, die ich lese, über die ich länger nachdenke oder an denen ich dran bin. Meist sind das längere Posts, die schwerer zu lesen sind. Ich versuche gute Titel zu entwerfen, damit diese Sachen etwas besonderes bekommen. Auch hier nehme ich mir selten die Zeit etwas vorzuschreiben, sondern schreibe direkt meine Gedanken. Das Blog ist für die Gedachten Sachen so etwas wie ein Kokndensationspunkt an dem ich mich immer wieder zwinge Gedanken in Worte zu fassen. Interessanterweise scheint es Menschen zu geben, die diese immer wieder lesen und interessant finden. Ehrlich gesagt bin ich häufiger mal erstaunt darüber.

3. Persönliches, Freunde und Netzwerke. Es gibt zu viele gute Leute auf diesem Planeten – Leute von @home, Freunde und andere die ich liebe – sie alle kommen früher oder später mal (ob direkt oder indirekt) auf dieses Blog. Fotos, Gedanken, viele meiner Wortspielereien werden von anderen inspiriert. Hier gibt es Geschichten, Informationen oder einfach nur mal ein Foto, das vieles aussagt. Leute, die mich und die Situationen kennen, in denen ich so stecke können mehr persönliches aus den Posts lesen, als andere. Trotzdem wird mein Blog auch häufig „überinterpretiert“ – man liest Dinge, die dort nicht stehen.

Ich glaub so unspektakulär ist es oder so interessant. Bloggen ist für mich mein einziges wirkliches Hobby, denke ich. Es hat mir viele neue Möglichkeiten eröffnet und das ist genial.

Da ich viel zu spät dran bin denke ich wieder einmal, dass jeder schon dran war, oder?