Anna rockt das Haus mit diesem Podcast über eine der wunderbarsten Mittelalterstädte der Toskana. mp3 – iTunes
Monat: August 2007
30.08. Florenz die Erste – Michelangelos David
Und der hat eine eigene Seite (die anderen sind nicht rechtzeitig fertig geworden, kommen aber am Ende der Freizeit mit in diese Seite..) und natürlich gibt es die mp3 Version auch.
Dienstag der 28.08. Pisa
Auf dem Platz der Wunder stehen und sich wundern mit Anastasia… Hier als mp3 und hier im iTunes Format.
Sonntag der 26.08. – Lucca
Heute sind wir in Lucca. Die Gedanken von Norman zu dem Nikodemus Kreuz kannst Du hier als mp3 und hier als iTunes Format runterladen.
Es wird ruhiger werden…
hier auf dem Blog. Ich bin ab morgen bis ca. 10. September in der Toskana und zum ersten Mal 14 Tage am Stück von Emilia und Mirja weg. Schnüff.
Ich poste hier die Links zu den Podcasts, die wir für die Freizeit erstellt haben. Z.B. Florenz, San Gimignano und zu Kunstwerken in anderen Städten – wenn es Euch interessiert, schaut immer mal rein. Bis dann.
iRack und iRan
Comedy aus den USA. Danke an Juliane. Ich find es lustig. Hier, Du kucken!
Emilias Buchgeschmack

sie sucht sich wirklich interessante Bücher aus.
Slow City – suchet der Stadt Bestes
Bei der Vorbereitung von einem Podcast über Massa Marittima bin ich über den Begriff „Cittaslow“ oder „Slow City“ gestolpert. Ein gutes Konzept, dass auch wunderbar zu LOHAS (Daniel und Johannes schreiben darüber) Geschichte passt. Drin hängt „Slow Food“ deren erste Messe im Juni diesen Jahres in Stuttgart war. Ein Auszug aus dem Wikipedia Artikel von Slow Food:
Slow Food (auch Slowfood)
- lt. Wahrigs Wörterbuch der deutschen Sprache das Gegenteil von Fast Food. Slow Food steht für das langsame, bewusste Essen und Genießen (Siehe auch: Entschleunigung).
- Einer Studie des Zukunftsinstituts Deutschland zufolge ist „Slow Food“ einer von 18 Trends, die das Leben von morgen auf dem Gebiet der Ernährung beeinflussen. Slow Food steht in diesem Zusammenhang für Produkte mit authentischem Charakter, die auf traditionelle oder ursprüngliche Weise hergestellt und genossen werden.
- Unter der Bezeichnung Slow Food ist eine ursprünglich aus Italien stammende Bewegung aktiv, die sich gegen Fast Food und überhaupt schlechtes, hektisches Essen (und Leben) einsetzt. Sie bemüht sich um die Erhaltung der regionalen Küche mit den heimischen Produkten, Tieren und Pflanzen und deren lokaler Produktion.
- Der Gründer und internationale Vorsitzende Carlo Petrini definierte 2006 die Grundbegriffe der „Neuen Gastronomie“ als Maßstab: Buono, pulito e giusto – gut, sauber und fair. Wenn ein Element fehle, sei das laut Petrini nicht Slow Food.
Weg vom Fastfood, Nachhaltigkeit als Ziel. Interessant fand ich bei den „Cittaslow“ Jungs, dass keine Stadt über 50.000 Einwohner angenommen wird. Den Fokus auf die Kleinstädte zu legen finde ich richtig, europäisch und zukunftsweisend. Ich bin auf Massa Marittima gespannt und auf die Entschleunigung, die dort hoffentlich zu spüren sein wird. „Dolce Vita – schönes Leben“ ist das Motto unserer Freizeit. Mal sehen wie das dort umgesetzt wird.
Links:
Roman: Die Entdeckung der Langsamkeit
Eine Reihe Podcasts und wieder mal: Rennen, Rennen, Rennen
Hm. Bin grad am produzieren von Podcasts für unsere Toskana Freizeit. In fast allen Städten, die wir besuchen werden gibt es markante Kunstwerke, mit denen wir Themen für die Abende aufbauen Wenn ich es zwischen Materialliste, Einkaufen, Packen und zuende Vorbereiten noch schaffe setze ich einen Seite auf, wo ihr Zuhausebleiber mithören könnt….aber bis dahin heißt es: Rennen, Rennen, Rennen – es gibt noch so viel zu tun…
Das Yoda Fest

Das erste Mal an dem ich Emilia den Schlafsack angezogen habe fiel es mir schon auf. Sie hat darin Ähnlichkeit zu dem kleinen grünen Jedi-Meister Yoda. Naja, die Farbe passt nicht und ihre Ohren sind kleiner. Aber ansonsten…
Das hat mich inspiriert das Yoda Fest zu feiern und zwar genau gestern. Gestern ist Emilia 66cm groß gewesen – genauso groß wie Yoda. Ich habe Toskana Freizeit vorbereitet und Mirja hat mit Emilia zusammen (Emilia hat ihr wertvolle Anweisungen gegeben „Babababababa“) aus unserem hervorragenden „Wookie Cookies Cookbook“
Brownies gemacht. Das war lustig, ziemlich sogar. Die Brownies waren der Hammer – zu gut, so dass wir sie dann auf die Geburtstagsparty von Sabbe mitnehmen mussten, damit mir nicht schlecht wird. In 7 Monaten ist unsere Kleine also von 50cm auf 66cm gewachsen. Respekt! Die Zeit erscheint mir beides, unglaublich lang (gab es ein Leben ohne Emilia?) und zugleich kurz (war sie nicht grad noch die Hälfte?). Auf jeden Fall ist sie ein Geschenk und verdient es in ihrem Leben bessere Parties zu bekommen als die Feierlichkeiten anlässlich ihrer Körpergröße und der eines fiktiven kleinen Gnoms. Aber dazu ist ja auch noch viel Zeit. 😉
Emergent Deutschland
Gestern ist die Seite von Emergent Deutschland online gegangen. Einige Leute haben sich seit Februar diesen Jahres überlegt dem Dialog über emergente Entwicklungen in Deutschland eine Basis zu geben. Was mich besonders fasziniert dabei ist der einladende Charakter der Geschichte – sehr fein geht aus der Webseite hervor, dass mit „wir“ nicht ein exklusiver, elitärer Kreis gemeint ist, sondern Leute, die angefangen haben den Dialog miteinander und mit anderen zu suchen und die sich wünschen, dass viele Leute diesen Dialog aufnehmen und sich vernetzen.
Es gibt sogar schon eine erste Veranstaltungsreihe mit einem der Gründer von Emergent US, Brian McLaren Ende November und dem Leiter von Emergent UK, Jason Clarke. Ein Studientag in Marburg, ein Studientag in Hamburg und das Emergent Forum in Erlangen sollte es einigen Leuten in Deutschland möglich machen Teil der Sache zu werden. Ich bin auf die Entwicklung gespannt – sehen wir uns an einer der Tage?

Helden unplugged: die Zeit heilt alle Wunder
Noch ein Song aus der Helden unplugged Session auf YouTube.Sehr fein. Klick.
We are fools to make war to our brothers in arms
Irgendwann habe ich mal das Lied „Brothers in Arms“ (Hörprobe von Amazon – Real Player benötigt) von den Dire Straits gekauft. Da saß es in meiner iTunes Bibliothek und war kaum gespielt, bis der iPod Shuffle es ausgesucht hat und jetzt klingt es aus den Lautsprechern.
Ich habe in den letzten Monaten und Jahren mehr Kämpfe zwischen Mitarbeitern, Freunden, Teilen einer Gemeinschaft erlebt als mir lieb war. Das Lied spricht sehr intensiv zu mir heute morgen und klingt wie ein Echo von Johannes 17 und Epheser 4. Wir geben so oft wegen Nichtigkeiten unsere kostbare Einheit auf. Wir haben immer noch so wenig verstanden von der Unterschiedlichkeit, die Reichtum bedeutet und nicht Bedrohung. Der andere hat etwas, kann etwas, das ich weder habe noch kann, vielleicht noch nicht einmal verstehe und anstatt mich zu freuen fühle ich mich bedroht, weniger als vorher oder gar wertlos. Anstatt mich zu freuen Teil dieses Reichtums zu sein, sehe ich nur auf meine Unzulänglichkeit. Konflikte, Diskussionen, Kämpfe werden erbittert geführt – sind „Vergebung“, „Annahme“ und „Liebe“ zu hohlen Phrasen geworden?
In dem Lied geht es um Krieg, um die Leute die seine Höllen gemeinsam durchstehen, die sich nicht verlassen.
Through these fields of destruction
Baptisms of fire
Ive watched all your suffering
As the battles raged higher
And though they did hurt me so bad
In the fear and alarm
You did not desert me
My brothers in arms
In Leiden Menschen zu haben, Familie, die zusammen stehen ist mit das Größte das Menschen erfahren können. Interessanterweise ist es häufig die erweiterte Familie, die da zusammensteht, denn die leibliche. Leben hat unglücklicherweise viel mit Leiden zu tun auf diesem Planeten.
Theres so many different worlds
So many differents suns
And we have just one world
But we live in different ones
Trotzdem bringt es dieser Teil auf den Punkt. Wir haben nur eine Welt, leben aber in verschiedenen Lebenswelten. Getrennt und doch gemeinsam. Individuell und doch gemeinsam. Geteiltes Leiden bringt uns zusammen, ist vielleicht dazu da. Das Lied endet:
Let me bid you farewell
Every man has to die
But its written in the starlight
And every line on your palm
Were fools to make war
On our brothers in arms
Mir wird immer bewusster wie kurz die Zeit ist, die wir haben – in unserem Urlaub haben wir Uroma besucht. Uroma ist paarundachtzig und sitzt im Rollstuhl, sie hat gute Jahre hinter sich und kann manche Schote erzählen. Uropa hat im Krieg einen Arm verloren und weiß etwas von Kameradschaft und Leiden. Wir kennen solche Leiden nicht mehr, uns bleiben die Bilder und Lieder wie „Brothers in Arms“. In unseren Gemeinschaften, Familien, Freundeskreisen gibt es immer wieder Un-Ruhe, Un-Einigkeit und Un-Frieden. Wir reden viel davon das Evangelium auszuleben, fair gehandelte Produkte zu kaufen, soziale Gerechtigkeit zu schaffen und das ist auch alles richtig, wie aber ist es um unseren nächsten Nächsten bestellt? „We are fools to make war on our brothers in arms“
Bücherwurm
Jeden Tag darf sich Emilia ein anderes Buch aus ihrem Regal aussuchen. Sie tut immer das gleich damit. Sie hält es fest und nagt es an. (Soweit man von „nagen“ reden kann, wenn man noch keine Zähne hat…) Der Anfang eines Leben als Bücherwurm?

Neues vom Apfel: Neue iMacs, iWork 08 und iLife 08
Letzten Montag war es soweit – direkt bei Apple in der Zentrale gab es die Ankündigung der neuen iMacs im neuen Design, das langerwartete iWork08 und auch iLife 08 gab es ebenfalls zu bestaunen.
Ich habe mir gleich mal die Demo von iWork 08 runtergeladen – immerhin gab es ja nicht nur ein aktualisiertes Keynote und Pages, sondern diesmal auch eine Tabellenkalkulation zu bestaunen: Numbers. Für die alten Hasen gibt es neue Vorlagenthemen in Keynote und Pages, eine vereinfachtere Benutzerführung mit dynamischen Formatierungspaletten in den Leisten. Dabei ist mein Gefühl hat Pages am wenigsten Sprünge gemacht, Keynote hat einiges dazugelernt – Instant Alpha z.B. endlich kann man leicht Farben transparent machen (hier muss ich zugeben, dass PowerPoint das schon länger konnte), aber am genialsten sind die neuen „Intelligenten Animationen„, die wieder einmal Apple typisch sehr einfach einzusetzen sind und dann noch die „A-B“ Aktionen. Mit denen kann man Objekte einfach animieren, vergrößern, verkleinern und so weiter. Schick.
Zu Numbers kann ich nicht viel sagen, da ich kein Exel Kenner bin. Die Bedienung erscheint auf den ersten Blick intuitiver, aber ich bin halt auch die Apfel-Knöpfe gewöhnt. Habe von einigen Bugs gehört, was auch zu erwarten war. Insgesamt finde ich es immer noch klasse, dass Apple eine Office Suite herausbringt, die Microsoft Office für mich ersetzt und dabei nur 69,90€ kostet (Preis bei Arktis.de) – das müssen die Redmonder erst einmal nachmachen (Normalpreis von Office bei Amazon: 439, 97€) – auf der anderen Seite wird MS Office so oft geklaut, dass sie das vermutlich machen müssen – die Ehrlichen zahlen für die Software Diebe mit.
Zu iLife 08 sage ich etwas, wenn es da ist. Vielleicht so viel: Es gibt eine neue Web Galerie und das ist endlich mal eine einfache und wunderschöne Möglichkeit Fotos im Netz zu präsentieren – hier geht es zu einem Beispiel. Wartet einen Moment, bis die Seite geladen hat und fahrt mit der Maus über die Bilder ohne zu klicken – es lohnt sich. Dann klickt mal. So habt ihr selten Fotos im Netz präsentiert bekommen (einfach mal unten die unterschiedlichen Optionen anklicken). So macht das Spaß. Leider braucht man auch eine dicke Internetleitung, denn da passiert einiges (man braucht Safari 3 oder Firefox zum Ansehen).
Nun ja. Die neuen iMacs. Dazu muss man nicht viel sagen, oder? Es gibt keinen 17 Zoll mehr nur noch 20 und 24 Zoll. Ich persönlich finden den schwarzen Rahmen nicht so schön. Trotzdem bin ich immer noch froh den Sprung zu Mac getan zu haben. Die Software ist einfach spitze. Die sehen gut aus und wenn man bedenkt, dass man 370 Euro beim Office Kauf sparen kann, dann sind sie nicht viel teurer…hihi