<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Missionale Gemeinde in &#8220;Zeitgeist&#8221; (Teil 5)</title>
	<atom:link href="http://www.journeyfiles.de/2008/06/12/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-5/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.journeyfiles.de/2008/06/12/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-5/</link>
	<description>Momentaufnahmen aus meiner Lebensreise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 20 Dec 2011 21:42:07 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Björn</title>
		<link>http://www.journeyfiles.de/2008/06/12/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-5/comment-page-1/#comment-32190</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 17:51:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.journeyfiles.de/2008/06/12/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-5/#comment-32190</guid>
		<description>Danke für den Kommentar, lieber interessierter Leser,


gern gehe ich kurz (Bin im Moment sehr eingespannt) darauf ein:

Die Pubertät als Gefährdung für den Glauben anzusehen ist denke ich etwas zu weit gegriffen - natürlich erfolgt eine Ablösung von den Eltern, eher nicht von den Werten der Eltern, die in einem späteren Zeitpunkt wieder positiv gesehen werden. Man kann auch so erziehen, dass die Kinder die Freiheit haben sich ab zu grenzen und trotzdem glauben. Auf ihre Art eben.
Die Frage ist aber noch tiefer und braucht mehr Zeit als mir im Moment zur Verfügung steht.
Hm - das hängt davon ab, ob es als Strafe verstanden wird oder nicht.
Ich habe jeden Tag mit Jugendlichen zu tun, stelle aber fest, dass diese sehr schnell an Grenzen kommen und sich oft nicht bewusst sind, dass sie Vorbilder darstellen. Fragen von Kindern werden häufig gerade in dem Alter 6-10 noch am Elterntisch gestellt und diskutiert. Vorbildern, die selbst keine Orientierung und keine Antworten haben oder noch nicht formulieren können würde ich nicht die alleinige &quot;Geistliche Betreuung&quot; anvertrauen. Sie spielen gleichwohl eine immer größere werdende Rolle.
Auch hier kann ich sagen: in meinem Job habe ich Tag um Tag das gegenteilige Bild vor Augen - christliche Eltern, die sich in Job oder Gemeinde selbst verwirklichen und gern ihre Kinder &quot;abschieben&quot; oder (Aussenwirkung) &quot;loswerden&quot; wollen, um wieder ihr Ding durchzuziehen. Kontrolle und große Einflussnahme finde ich beim Druck auf die Kinder bzgl. ihrer Ausbildung und Schule.
In der Bibel lese ich von einem Auftrag an die Eltern ihre Kinder zu erziehen (5. Mose 6, 4ff und siehe oben) aber die Gemeinde bekommt keinen speziellen Auftrag dafür. Trotzdem ist sie natürlich ein guter Platz, keine Frage - ich würde das &quot;und&quot; stärker betonen, denn ich meiner Beobachtung wird die &quot;geistliche Erziehung&quot; der Kinder zu sehr der Gemeinde überlassen. Hier sollte ein Gleichgewicht hergestellt und eine neue Gewichtung von dem Wert guter Erziehung vorgenommen werden. Da müssen die Eltern unbedingt mit beteiligt werden.
Gern begründe ich noch ausführlicher, wenn ich wieder mehr Zeit habe - es kann allerdings dauern...
Mit besten Grüßen

Björn</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Kommentar, lieber interessierter Leser,</p>
<p>gern gehe ich kurz (Bin im Moment sehr eingespannt) darauf ein:</p>
<p>Die Pubertät als Gefährdung für den Glauben anzusehen ist denke ich etwas zu weit gegriffen &#8211; natürlich erfolgt eine Ablösung von den Eltern, eher nicht von den Werten der Eltern, die in einem späteren Zeitpunkt wieder positiv gesehen werden. Man kann auch so erziehen, dass die Kinder die Freiheit haben sich ab zu grenzen und trotzdem glauben. Auf ihre Art eben.<br />
Die Frage ist aber noch tiefer und braucht mehr Zeit als mir im Moment zur Verfügung steht.<br />
Hm &#8211; das hängt davon ab, ob es als Strafe verstanden wird oder nicht.<br />
Ich habe jeden Tag mit Jugendlichen zu tun, stelle aber fest, dass diese sehr schnell an Grenzen kommen und sich oft nicht bewusst sind, dass sie Vorbilder darstellen. Fragen von Kindern werden häufig gerade in dem Alter 6-10 noch am Elterntisch gestellt und diskutiert. Vorbildern, die selbst keine Orientierung und keine Antworten haben oder noch nicht formulieren können würde ich nicht die alleinige &#8220;Geistliche Betreuung&#8221; anvertrauen. Sie spielen gleichwohl eine immer größere werdende Rolle.<br />
Auch hier kann ich sagen: in meinem Job habe ich Tag um Tag das gegenteilige Bild vor Augen &#8211; christliche Eltern, die sich in Job oder Gemeinde selbst verwirklichen und gern ihre Kinder &#8220;abschieben&#8221; oder (Aussenwirkung) &#8220;loswerden&#8221; wollen, um wieder ihr Ding durchzuziehen. Kontrolle und große Einflussnahme finde ich beim Druck auf die Kinder bzgl. ihrer Ausbildung und Schule.<br />
In der Bibel lese ich von einem Auftrag an die Eltern ihre Kinder zu erziehen (5. Mose 6, 4ff und siehe oben) aber die Gemeinde bekommt keinen speziellen Auftrag dafür. Trotzdem ist sie natürlich ein guter Platz, keine Frage &#8211; ich würde das &#8220;und&#8221; stärker betonen, denn ich meiner Beobachtung wird die &#8220;geistliche Erziehung&#8221; der Kinder zu sehr der Gemeinde überlassen. Hier sollte ein Gleichgewicht hergestellt und eine neue Gewichtung von dem Wert guter Erziehung vorgenommen werden. Da müssen die Eltern unbedingt mit beteiligt werden.<br />
Gern begründe ich noch ausführlicher, wenn ich wieder mehr Zeit habe &#8211; es kann allerdings dauern&#8230;<br />
Mit besten Grüßen</p>
<p>Björn</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: interessierter Leser</title>
		<link>http://www.journeyfiles.de/2008/06/12/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-5/comment-page-1/#comment-32188</link>
		<dc:creator>interessierter Leser</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 17:22:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.journeyfiles.de/2008/06/12/missionale-gemeinde-in-zeitgeist-teil-5/#comment-32188</guid>
		<description>Gedanken und Fragen zur christlichen Erziehung.

- Wenn die Glaubensprägung der Kinder durch die Eltern erfolgt ist, dann ist die Pubertät eine echte Gefährdung für den Glauben der Heranwachsenden.
Emanzipation von den Alten wird schnell zur Emanzipation von Gott. Fatal!
Ich befürchte auch, dass christliche Eltern die Glaubensentwicklung ihrer Kinder in jedem Fall &quot;persönlich&quot; nehmen und sich entweder bestätigt oder gekränkt fühlen. Aber wie wirkt das auf die (geistliche und seelische)Entwicklung der Kinder?

- Dürfen christliche Eltern ihren Kindern vielleicht als Strafe auch einmal verbieten, in den Kindergottesdienst, in die Jungschar, in den Jugendkreis zu gehen?

- Ideal finde ich, wenn Jugendliche die geistliche Betreuung der Kinder übernehmen. Denn spätestens mit dem 9. oder 10. Lebensjahr sind sie Vorbilder (siehe manche Fernsehserien auf den Kindersendern zwischen 19.00 und 20.00 Uhr). 

- Die meisten behütet aufwachsenden Kinder müssen mit einer Überpräsens ihrer Eltern zurecht kommen. Verglichen mit meiner eigenen Kindheit haben meine Kinder weit mehr mit mir zu tun als ich mit meinen Eltern. Die ganze Erziehungsliteratur unserer Tage bis hin zu Zeitschriften wie &quot;family&quot; zeigt ja, dass hier etwas in hohem Maße kultiviert wird. These: Eltern wirken heute viel mächtiger und auf subtile Weise fast totalitär auf ihre Kinder.

- Die Gemeinde gegenüber der Familie zurückzusetzen, verkennt die Struktur der christlichen Existenz und überfordert Eltern und Kinder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gedanken und Fragen zur christlichen Erziehung.</p>
<p>- Wenn die Glaubensprägung der Kinder durch die Eltern erfolgt ist, dann ist die Pubertät eine echte Gefährdung für den Glauben der Heranwachsenden.<br />
Emanzipation von den Alten wird schnell zur Emanzipation von Gott. Fatal!<br />
Ich befürchte auch, dass christliche Eltern die Glaubensentwicklung ihrer Kinder in jedem Fall &#8220;persönlich&#8221; nehmen und sich entweder bestätigt oder gekränkt fühlen. Aber wie wirkt das auf die (geistliche und seelische)Entwicklung der Kinder?</p>
<p>- Dürfen christliche Eltern ihren Kindern vielleicht als Strafe auch einmal verbieten, in den Kindergottesdienst, in die Jungschar, in den Jugendkreis zu gehen?</p>
<p>- Ideal finde ich, wenn Jugendliche die geistliche Betreuung der Kinder übernehmen. Denn spätestens mit dem 9. oder 10. Lebensjahr sind sie Vorbilder (siehe manche Fernsehserien auf den Kindersendern zwischen 19.00 und 20.00 Uhr). </p>
<p>- Die meisten behütet aufwachsenden Kinder müssen mit einer Überpräsens ihrer Eltern zurecht kommen. Verglichen mit meiner eigenen Kindheit haben meine Kinder weit mehr mit mir zu tun als ich mit meinen Eltern. Die ganze Erziehungsliteratur unserer Tage bis hin zu Zeitschriften wie &#8220;family&#8221; zeigt ja, dass hier etwas in hohem Maße kultiviert wird. These: Eltern wirken heute viel mächtiger und auf subtile Weise fast totalitär auf ihre Kinder.</p>
<p>- Die Gemeinde gegenüber der Familie zurückzusetzen, verkennt die Struktur der christlichen Existenz und überfordert Eltern und Kinder.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

