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	<title>Kommentare zu: Was ist eigentlich missionale Gemeinde?</title>
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	<description>Momentaufnahmen aus meiner Lebensreise</description>
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		<title>Von: otto Langer</title>
		<link>http://www.journeyfiles.de/2009/04/09/was-ist-eigentlich-missionale-gemeinde/comment-page-1/#comment-65594</link>
		<dc:creator>otto Langer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 21:25:06 +0000</pubDate>
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		<description>Hat Paulus davon geredet, das alles, was er gelernt hat, was ihn geprägt hat, was ihm Wert war, als Mist (Dreck sagte er) erkennt und weggeworfen zu haben?
Wenn wir neue Schöüpfung in Christus sein wollen, dann ist Gottesdienst: &quot;Stellt eure leiber dar dem Herrn und seid nicht gleichfömig der Welt...&quot;, damit ER aus Euch sein Ebenbild machen kann zur Ehre des Vaters (sag ich ergänzend)
otto</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat Paulus davon geredet, das alles, was er gelernt hat, was ihn geprägt hat, was ihm Wert war, als Mist (Dreck sagte er) erkennt und weggeworfen zu haben?<br />
Wenn wir neue Schöüpfung in Christus sein wollen, dann ist Gottesdienst: &#8220;Stellt eure leiber dar dem Herrn und seid nicht gleichfömig der Welt&#8230;&#8221;, damit ER aus Euch sein Ebenbild machen kann zur Ehre des Vaters (sag ich ergänzend)<br />
otto</p>
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	<item>
		<title>Von: Simon</title>
		<link>http://www.journeyfiles.de/2009/04/09/was-ist-eigentlich-missionale-gemeinde/comment-page-1/#comment-58848</link>
		<dc:creator>Simon</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 18:08:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich antworte mal hier bei dir, weil ich bei Marlin schon so viele Kommentare abgegeben habe.

1) Das kommt darauf an, was man unter Gottesdiensten versteht. Die Frage, was unbedingt dazugehören sollte, hatten wir ja neulich mal auf Peters Blog. Von daher würde ich sagen, wenn es darum geht, Gottes Wort zugesprochen zu kommen (auch in den Sakramenten) und ihn zu loben, dann gibt es eine Fülle von Textstellen, die einem einfallen würden. Die Sakramente sind ja sozusagen per definitione solche Handlungen, die von Jesus eingesetzt wurde und für die es einen Auftrag gibt. 

2) Genauso würde ich das auch sehen, dass man nicht anhand von Formen beurteilen kann, ob etwas &quot;missional&quot; ist. Der Begriff füllt sich ja erst langsam mit Inhalt durch Diskussionen wie diese, was ja aber selbstverständlich ist. Insofern wüsste ich nicht, was wir nachholen könnten, was schon vorher passiert hätte sein sollen.

3) Ich bin mir nicht so sicher, ob ich wirklich meine Heimat völlig zurücklassen kann. Ich denke vielmehr, dass ich sie immer als Teil meiner Identität auch immer mitnehme. Ich bin ja nicht auf einmal wieder ein weißes Blatt Papier, wenn ich in eine andere Kultur eintauche. Zudem denke ich im Hinblick auf Veränderungsprozesse in Organisationen, dass sie eher möglich sind, wenn sich Menschen geliebt und in Sicherheit fühlen, als wenn ich ihnen konfrontativ begegne. Wenn sie aber wissen, dass ich Ihnen ihre Sicherheiten nicht nehmen will, sind sie viel eher bereit, in ein neues Land aufzubrechen. Zudem halte ich den konfrontativen Stil nicht für den eines guten Leiters (zumindest ist es nicht meiner), sondern vielleicht eher für Propheten angebracht, die dann aber auch wieder verschwinden und nicht Tag für Tag Menschen begleiten.

4) Ich habe bei Marlin ja schon geschrieben, dass ich den Eindruck habe, dass wir in unserer volkskirchlichen Gemeinde mit unseren vielen gemeindenahen (sozial)diakonischen Initiativen und gleichzeitig einer vielfältigen Gottesdienstkultur schon ein ganzes Stück weit gegangen sind. Gleichzeitig hab ich natürlich eine Sehnsucht nach viel von dem, von dem wir alle träumen - letztlich geht es ja dann wieder darum, dass der Weg Jesu und Jesus selbst Gestalt gewinnt in unserem Leben und dem unserer Gemeinde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich antworte mal hier bei dir, weil ich bei Marlin schon so viele Kommentare abgegeben habe.</p>
<p>1) Das kommt darauf an, was man unter Gottesdiensten versteht. Die Frage, was unbedingt dazugehören sollte, hatten wir ja neulich mal auf Peters Blog. Von daher würde ich sagen, wenn es darum geht, Gottes Wort zugesprochen zu kommen (auch in den Sakramenten) und ihn zu loben, dann gibt es eine Fülle von Textstellen, die einem einfallen würden. Die Sakramente sind ja sozusagen per definitione solche Handlungen, die von Jesus eingesetzt wurde und für die es einen Auftrag gibt. </p>
<p>2) Genauso würde ich das auch sehen, dass man nicht anhand von Formen beurteilen kann, ob etwas &#8220;missional&#8221; ist. Der Begriff füllt sich ja erst langsam mit Inhalt durch Diskussionen wie diese, was ja aber selbstverständlich ist. Insofern wüsste ich nicht, was wir nachholen könnten, was schon vorher passiert hätte sein sollen.</p>
<p>3) Ich bin mir nicht so sicher, ob ich wirklich meine Heimat völlig zurücklassen kann. Ich denke vielmehr, dass ich sie immer als Teil meiner Identität auch immer mitnehme. Ich bin ja nicht auf einmal wieder ein weißes Blatt Papier, wenn ich in eine andere Kultur eintauche. Zudem denke ich im Hinblick auf Veränderungsprozesse in Organisationen, dass sie eher möglich sind, wenn sich Menschen geliebt und in Sicherheit fühlen, als wenn ich ihnen konfrontativ begegne. Wenn sie aber wissen, dass ich Ihnen ihre Sicherheiten nicht nehmen will, sind sie viel eher bereit, in ein neues Land aufzubrechen. Zudem halte ich den konfrontativen Stil nicht für den eines guten Leiters (zumindest ist es nicht meiner), sondern vielleicht eher für Propheten angebracht, die dann aber auch wieder verschwinden und nicht Tag für Tag Menschen begleiten.</p>
<p>4) Ich habe bei Marlin ja schon geschrieben, dass ich den Eindruck habe, dass wir in unserer volkskirchlichen Gemeinde mit unseren vielen gemeindenahen (sozial)diakonischen Initiativen und gleichzeitig einer vielfältigen Gottesdienstkultur schon ein ganzes Stück weit gegangen sind. Gleichzeitig hab ich natürlich eine Sehnsucht nach viel von dem, von dem wir alle träumen &#8211; letztlich geht es ja dann wieder darum, dass der Weg Jesu und Jesus selbst Gestalt gewinnt in unserem Leben und dem unserer Gemeinde.</p>
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	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.journeyfiles.de/2009/04/09/was-ist-eigentlich-missionale-gemeinde/comment-page-1/#comment-58824</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 13:23:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ich liebe solche Themen! Danke! :-)

Zu 1.:
Meine Erkenntnis ist, dass wir jeden Tag Gottesdienst haben - 24h lang.
Was wir heute unter &quot;Gottesdienst&quot; verstehen, ist nur ein Bruchteil davon. Aber es scheint nahezu unmöglich zu sein, ein begriffliches Umdenken voranzubringen.
Und zu diesem &quot;Gottesdienst&quot; sehe ich in der Bibel etwas Stationäres und etwas Dynamisches. Stationär, weil in der Apg und in den Briefen davon ausgegangen wird, dass sich die Christen treffen. Mancher hat ein Wort, eine Lehre, eine Erkenntnis... man betet, singt geistliche Lieder, ermutigt sich gegenseitig. Christen sollten sich nicht von diesen Versammlungen trennen (Hebräerbrief)... allerdings lese ich nichts davon, wie oft man sich zu treffen hat - manche trafen sich am ersten Tag der Woche, andere öfter, Paulus hingegen hatte seine Phasen der tagelangen Einsamkeit bzw. der Gemeinschaft mit 1-2 anderen und dann wieder Phasen, in denen er sicherlich täglich mit Christen zu tun hatte.
Deshalb meine ich: es ist in Ordnung, sich am Sonntag-Morgen zu &quot;Gottesdiensten&quot; zu treffen, wie auch immer diese dann gestaltet sind (das wäre eine weitere Frage). 
Aber: Man muss es nicht so tun. Es geht auch am Dienstag oder Samstag. Nachmittags oder Abends. Vielleicht auch nur alle 2-3 Wochen ... 
wichtiger ist wohl, dass wir das Leben miteinander teilen ... und das dürfte schon eine gewisse Regelmäßigkeit voraussetzen.

Zu 2.:
Ich habe nur eine Ahnung von &quot;missional&quot;.
M.E. stimmt Deine Aussage, dass missional auch heißen kann, ein Programm zu fahren.
Manchmal heißt &quot;missional&quot; für mich einfach nur, dass ich als Christ bewusst in dieser Gesellschaft leben soll und mich nicht in das fromme Ghetto zurückziehen soll. Ich muss mich als ein Teil dieser Gesellschaft begreifen. Und meine Gemeinde ebenso.

Zu 3.:
Geht es letztlich darum, als &quot;Gemeinde&quot; am Leben zu leben und Leben weiterzugeben?
Leben ist Veränderung und Unsicherheit.
Vielleicht müssen wir das gar nicht &quot;modellieren&quot;, sondern vielleicht geht nur darum, &quot;wach&quot; zu bleiben, &quot;in touch&quot; zu sein mit unseren Nachbarn und unserem Kiez... das könnte genügend Veränderungen hervorrufen...

Zu 4.:
Solche Fragen finde ich immer schwer, weil sie voraussetzen, dass ich meine Position vor Gott richtig einschätze...
Aber in einem Punkt wage ich aktuell was mit Gott:
Ich habe auf eine Verlängerung eines Angestellten-Verhältnisses in einem kirchlichen Werk verzichtet, um mich mehr auf meine Familie und die Gemeindegründung zu konzentrieren. Keine Ahnung, ob ich ab Herbst 2009 genügend Geld haben werde (&quot;Ja, wirst Du!&quot; würde Gott sagen). Für mich ist das risky - das ist Verzicht auf Sicherheit. Allerdings hat es eher weniger mit &quot;missional&quot; zu tun, oder?

Danke für Deine Fragen und Gedanken!
Segen!
Dirk.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe solche Themen! Danke! <img src='http://www.journeyfiles.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zu 1.:<br />
Meine Erkenntnis ist, dass wir jeden Tag Gottesdienst haben &#8211; 24h lang.<br />
Was wir heute unter &#8220;Gottesdienst&#8221; verstehen, ist nur ein Bruchteil davon. Aber es scheint nahezu unmöglich zu sein, ein begriffliches Umdenken voranzubringen.<br />
Und zu diesem &#8220;Gottesdienst&#8221; sehe ich in der Bibel etwas Stationäres und etwas Dynamisches. Stationär, weil in der Apg und in den Briefen davon ausgegangen wird, dass sich die Christen treffen. Mancher hat ein Wort, eine Lehre, eine Erkenntnis&#8230; man betet, singt geistliche Lieder, ermutigt sich gegenseitig. Christen sollten sich nicht von diesen Versammlungen trennen (Hebräerbrief)&#8230; allerdings lese ich nichts davon, wie oft man sich zu treffen hat &#8211; manche trafen sich am ersten Tag der Woche, andere öfter, Paulus hingegen hatte seine Phasen der tagelangen Einsamkeit bzw. der Gemeinschaft mit 1-2 anderen und dann wieder Phasen, in denen er sicherlich täglich mit Christen zu tun hatte.<br />
Deshalb meine ich: es ist in Ordnung, sich am Sonntag-Morgen zu &#8220;Gottesdiensten&#8221; zu treffen, wie auch immer diese dann gestaltet sind (das wäre eine weitere Frage).<br />
Aber: Man muss es nicht so tun. Es geht auch am Dienstag oder Samstag. Nachmittags oder Abends. Vielleicht auch nur alle 2-3 Wochen &#8230;<br />
wichtiger ist wohl, dass wir das Leben miteinander teilen &#8230; und das dürfte schon eine gewisse Regelmäßigkeit voraussetzen.</p>
<p>Zu 2.:<br />
Ich habe nur eine Ahnung von &#8220;missional&#8221;.<br />
M.E. stimmt Deine Aussage, dass missional auch heißen kann, ein Programm zu fahren.<br />
Manchmal heißt &#8220;missional&#8221; für mich einfach nur, dass ich als Christ bewusst in dieser Gesellschaft leben soll und mich nicht in das fromme Ghetto zurückziehen soll. Ich muss mich als ein Teil dieser Gesellschaft begreifen. Und meine Gemeinde ebenso.</p>
<p>Zu 3.:<br />
Geht es letztlich darum, als &#8220;Gemeinde&#8221; am Leben zu leben und Leben weiterzugeben?<br />
Leben ist Veränderung und Unsicherheit.<br />
Vielleicht müssen wir das gar nicht &#8220;modellieren&#8221;, sondern vielleicht geht nur darum, &#8220;wach&#8221; zu bleiben, &#8220;in touch&#8221; zu sein mit unseren Nachbarn und unserem Kiez&#8230; das könnte genügend Veränderungen hervorrufen&#8230;</p>
<p>Zu 4.:<br />
Solche Fragen finde ich immer schwer, weil sie voraussetzen, dass ich meine Position vor Gott richtig einschätze&#8230;<br />
Aber in einem Punkt wage ich aktuell was mit Gott:<br />
Ich habe auf eine Verlängerung eines Angestellten-Verhältnisses in einem kirchlichen Werk verzichtet, um mich mehr auf meine Familie und die Gemeindegründung zu konzentrieren. Keine Ahnung, ob ich ab Herbst 2009 genügend Geld haben werde (&#8220;Ja, wirst Du!&#8221; würde Gott sagen). Für mich ist das risky &#8211; das ist Verzicht auf Sicherheit. Allerdings hat es eher weniger mit &#8220;missional&#8221; zu tun, oder?</p>
<p>Danke für Deine Fragen und Gedanken!<br />
Segen!<br />
Dirk.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Björn</title>
		<link>http://www.journeyfiles.de/2009/04/09/was-ist-eigentlich-missionale-gemeinde/comment-page-1/#comment-58804</link>
		<dc:creator>Björn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 09:14:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ich beeile mich den ersten Kommentar zu schreiben: Wer mein Blog verfolgt, der hat schon vielfach Antworten auf die von mir gestellten Fragen gefunden, trotzdem werde ich mich natürlich bemühen nochmals meine eigenen Fragen zu beantworten, damit ich nicht schuldig werde Fragen zu stellen, die keine Entsprechung in meinem Leben und in dem Leben unserer Gemeinschaft finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich beeile mich den ersten Kommentar zu schreiben: Wer mein Blog verfolgt, der hat schon vielfach Antworten auf die von mir gestellten Fragen gefunden, trotzdem werde ich mich natürlich bemühen nochmals meine eigenen Fragen zu beantworten, damit ich nicht schuldig werde Fragen zu stellen, die keine Entsprechung in meinem Leben und in dem Leben unserer Gemeinschaft finden.</p>
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