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Jetzt ist es rum: Unser erster 24 Stunden Gebetstag. Es ist nicht leicht zu beschreiben und für uns noch mal anders als für die Leute, aber ich hatte das Gefühl, dass Gott uns bewegt hat. Wir haben gebetet und es war ganz leicht. Leute haben die Zeit vergessen, wurden berührt. Wir haben unterschiedliche Möglichkeiten gehabt:

  1. Chillout Ecke – Bibeln und Musik (hier haben die Leute angefangen auf dem Tisch Notizzettel zu beschreiben, auf denen die Bibelstellen waren, die sie angesprochen haben – das war sehr cool und von uns gar nicht vorgesehen) und eine Ruhe Präsentation, zum runterkommen.
  2. Vater Unser Station: Hier lief die ganze Zeit das Vater Unser von Xavier Naidoo und man konnte sein eigenes Vater Unser verfassen. Da waren Gebete dabei, die uns zu Tränen gerührt haben
  3. Tintenstation: Hier konnte man seine Schuld mit Tinte aufschreiben und diese in Wasser legen und zusehen, wie sie verschwindet und aufgelöst wird.
  4. Brief an Gott und an andere: Einfach Briefe schreiben und dann mit Briefmarke verschicken, vor allem für Freunde
  5. Was will Gott?: Ein Buch in DIN A3 Format lag aus, bestehend aus Artikeln, Bildern, Texten, die wir einlaminiert haben. Diese haben dazu herausgefordert sich Gedanken zu machen was Gottes Wille in der konkreten Situation ist: Z.B. „Exmann günstig abzugeben“ oder „Ich suche eigentlich nur noch einen Weg, meinem Leben ein Ende zu setzen“ – dabei konnte man seine Meinung mit Post Its an den Artikel kleben und diese dann wieder kommentieren. Das war eine interessante Geschichte, diese „Diskussionen“ was Gottes Wille ist zu verfolgen.
  6. Schuldiger/Schuld: Schuld ist etwas abstraktes und oft finden wir keine Ausdrucksform. An dieser Station konnte man seiner Schuld oder einem Schuldiger eine Form mit Knete geben. Ein Männchen, das man mit den Fingern formt, damit man etwas greifbares hat, dem man vergeben kann oder zumindest anfangen dies zu tun.
  7. Wohnungsstationen: An der einen kann man Papiermenschen ausschneiden und auf einen Grundriss der Wohnung kleben und für die Menschen bitten, dass sie ein Zuhause hier finden sollen, an der anderen ein leeres Modell der Wohnung mit Materialien einrichten und dabei Danke sagen für all das Gute, das wir empfangen haben
  8. Es gab noch mehr, aber ich weiß es nicht mehr so genau….

Es war sehr cool Teil dieser Sache gewesen zu sein, am Ende haben wir dann noch unsere Baustoffparty gehabt, wo wir einfach gefeiert haben. Danke an alle, die mitgeholfen haben, aber vor allem Dank an unseren genialen Gott, der einfach da war und den Leuten ein größeres Stück seiner Wirklichkeit gezeigt hat. Felix hat mir ein paar Bilder zugeschickt, die gibt es hier.

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