Novavox Konferenz Rückblick

4002645178_073c150fcf_o.jpgEs wird längst Zeit wieder einmal ein paar Zeilen auf diesem Blog zu schreiben. Im Moment bleibt zu vieles ungeschrieben, weil einfach kaum Zeit bleibt.

Es ist schon wieder 14 Tage her, dass ca. 200 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet sich versammelten, um Alan Hirsch und Marlin Watling (die beiden Hauptredner) zum Thema “Jesus neu entdecken” reden zu hören. Organisiert haben wir von novavox die ganze Sache und einen Ort hat es im ICF Karlsruhe gefunden.

Für mich war das alles wie ein Rausch – die ganze Konferenz waren wir mit allerlei Aufgaben zugeballert, dass kaum Zeit blieb mal ein vernünftiges Gespräch zu führen.

Schön war die Zeit mit Alan – ich habe ihn vom Flughafen geholt und auch wieder hin gebracht und mit dem Team haben wir weitere Pläne geschmiedet, wie man missionales Handeln in Deutschland weiter fördern kann. Konkret gibt es bald wieder neue Bücher – Organic Leadership von Neil Cole z.B. wird gerade übersetzt und The Forgotten Ways von Alan kommt ebenfalls 2010 in Deutsch heraus.

Das ist eine gute Sache, finde ich. Das konkrete der Konferenz war aber den Ernst der Lage wieder neu zu entdecken – die Kirche ist marginalisiert worden – längst ist sie nicht mehr das, was sie mal war. Jeder von uns hat das schon festgestellt, aber dennoch ist es wichtig es immer wieder zu sehen. Statt zu jammern (was soll man machen?) oder in blinden Aktivismus (wir müssen uns nur mehr anstrengen! schlägt Alan vor Jesus neu zu entdecken. Das macht Mut und setzt den Fokus auf das, was wichtig ist: Nicht unser Aufwand, nicht unsere Taten, sondern seine Wege. Und wie die aussehen können, davon gab es einiges während dieser viel zu kurzen zwei Tage.

Mir ist wichtig geworden mutiger zu werden und nicht immer klein bei zu geben. Gott hat viel vor und man kann mit ihm gemeinsam handeln – es wird aber eben einiges an Mut erfordern.

Einen lieben Dank an Rogier Bos für die Bilder – hier geht es zu dem ganzen Set

Mattis Emilio

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Ich will nicht viele Worte verlieren, dazu fehlt mir die Zeit. Uns ist ein Junge geschenkt worden, ein Sohn gegeben. Wir sind froh und dankbar! Ein paar Bilder und die Daten gibt es in diesem pdf Dokument:

Mattis Emilio

Mattis Emilio

Veränderungen…

Es ist schon lange mal Zeit um ein paar Worte zu unserer Veränderung zu verlieren.

Seit dem 01.09.2009 bin ich nur noch zu 50% beim CVJM Karlsruhe angestellt – vom Kinder- und Jugendreferenten zum Jugendreferent geworden. Warum? Wir haben im Januar ein Angebot vom Institut für Gemeindebau und Weltmission (IGW) hier in Karlsruhe bekommen, in die Studienleitung mit einzusteigen. So sind wir jetzt beide mit Ulrich Schlittenhardt gemeinsam für das Studiencenter verantwortlich.

Parallel dazu beginne ich den Studiengang “Gesellschaftstransformation” in Marburg (berufsbegleitend – 4 Präsenzwochen/Jahr) mit dem Ziel zunächst den Master dort zu machen um dann darauf aufbauend noch eine Doktorarbeit zu schreiben.

Warum? Uns ist gemeinsam schon länger klar, dass unser Leben nicht nur in einer Sache stecken wird – zugleich praktisch zu arbeiten und darüber zu reflektieren und zu lehren ist der Weg, den wir gehen sollen. Und genau so stellt es sich jetzt dar – Vorlesungen, Studienleitung, Begleitung von Studenten, Erarbeiten von Konzepten – all das wird beim IGW stattfinden, Reflektion und Forschung haben ihrem Platz im Vorbereiten der Vorlesungen (Apostelgeschichte, Christologie, Kirchengeschichte) und natürlich im Studium in Marburg und die praktische Arbeit beim CVJM bilden genau den Mix, den wir länger schon vor Augen hatten.

Das bringt uns zu der Frage: Wie kann man damit leben?

Recht einfach – man muss in einen Rhythmus eintauchen, der wie folgt aussieht:

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Natürlich werde ich und auch wir gemeinsam versuchen Abendtermine zu den speziellen Tagen zuzuordnen. Die Ausnahme ist der Freitag Abend – da werde ich in der Wohnung sein – und das ist auch gut so.

Mit meinem Coach habe ich abgemacht (und es macht auch nur Sinn), dass ich Mails, Briefe und derartiges an den Tagen beantworte an denen ich vom Rhythmus her dafür “da” bin. Di/Mi CVJM, Do/Fr IGW und Privates eher Samstag/Montag. Das kann natürlich für den einen oder anderen von Euch bedeuten, dass Ihr länger auf eine Antwort warten müsst. Unsere Hoffnung ist, dass der Balanceakt zwischen Familie, Freunden, CVJM und IGW gut gelingen kann. Bis jetzt geht es uns recht gut damit. Und ich freue mich auf die Zeiten, die kommen werden. Mehr dazu hier – ich will auch wieder öfter schreiben.

Ein Bild von unserer Zeit hier in Bienenbüttel

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Die besten Bilder von Emilia macht irgendwie immer Mirja – sei es drum. Wir waren 5 Tage gemeinsam hier bei den Schwiegereltern und hatten etwas Ruhe vor dem kommenden Sturm – UmzugsWG in der Wohnung und danach 3 Wochen Ferienspiele (Angst)

weniger einsam…

Ich wär gerne weit weit weg, alleine unterwegs. nur um zu merken, dass man manchmal alleine weniger einsam ist als unter vielen menschen. Gefunden am Dienstag, 23. Juni 2009 in meinem sozialen Netzwerk

Kennst Du eigentlich die Namen von den Menschen, mit denen Du Tag für Tag unterwegs bist? Und mit ihrem Namen auch ihre Geschichte? Wie ernst nimmst Du die Frage: “Wie geht’s?”.

Ich habe letztens mit jemand zusammen gesessen, deren Eltern sich gerade getrennt haben. “Wie geht es Dir denn damit?” habe ich sie gefragt – “oder geht es Dir schon auf die Nerven, dass Dich alle Leute danach fragen?”. “Bis jetzt hat mich noch keiner gefragt, kein einziger.” – die Trennung war schon über ein Jahr her.

Warum hat niemand gefragt? Diese Person hat viele Freunde. Trauen wir uns nicht? Tragen wir Masken? Oder ist uns die Fähigkeit verloren gegangen zu fragen oder zuzuhören? Ich kann für die Gemeinschaften sprechen, in denen ich mich bewege und stelle fest, dass wir immer wieder Mut machen müssen “echte” Gespräche zu führen, statt nur zu labern, “wirkliche” Themen anzusprechen, statt Small Talk zu halten und letztlich dem anderen zu vertrauen, dass er mit mir (das ich als ziemlich Komplexe Konstruktion) auch wirklich zurecht kommt.

In unserer überindividualisierten Gesellschaft braucht es neu den Mut aufeinander zu zu gehen und den Blick einander wahrzunehmen. Damit wir nicht allein weniger einsam sind als unter vielen Menschen.

TenSing Konzert in Karlsruhe

Nach fast ewiger Pause melde ich mich mit Bildern vom TenSing Konzert zurück.

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Ich fand es richtig gut. Hier geht es zur Galerie.

Im Café Leonar

Einfach ein nettes Bild der Mädels

Einfach ein nettes Bild der Mädels

Hab ich grad gefunden und wollte ich Euch nicht vorenthalten.

Lewis über die Inkarnation in Sprache

Es stammt aus einem Buch, dass ich bis jetzt noch nicht gelesen habe (ich lese mich so beständig durch Lewis gesamte Werke). “Gespräch mit Gott” ist sein Buch über die Psalmen und wieder kann ich nur feststellen, dass es einfach gut ist.

Ein Zitat:

“Ich möchte mehr darin [in einer dichterischen Ausdrucksform Gottes] vermuten. Mir scheint es angemessen, dass die Sprache jener gewaltigen Phantasie, die am Anfang zu ihrem eigenen und zum Entzücken der Menschen, Engel und Tiere (je nach deren Weise) die ganze natürliche Welt erfand und formte und schliesslich geruhte, sich in menschlicher Rede auszudrücken – mir scheint es unausweichlich, dass diese Sprache mitunter dichterisch sein musste. Denn auch Dichtung ist eine kleine Inkarnation, wodurch etwas, das vorher unsichtbar und unhörbar war, einen Leib bekommt.” (Seite 35)

Während meiner Zeit an der FTA hat mich ein junger Mann, der gerade seinen Weg mit Jesus angefangen hatte gefragt: “Warum sind eure Predigten so langweilig? Warum gibt sich niemand Mühe eine gute Sprache zu finden? Von Gott müsste man doch eigentlich in Versen sprechen!” Ich habe das nie vergessen und bin froh, dass von Gott in unendlicher schöner und poetischer Sprache gesprochen wird, Balsam für unsere Ohren und ein Türöffner für unsere Herzen. Die Psalmen.

Rainer Maria Rilke schreibt in einem Brief an seinen Verleger:

“Ich habe die Nacht einsam hingebracht und schliesslich die Psalmen gelesen, eines der wenigen Bücher, in dem man sich restlos unterbringt, mag man noch so zerstreut und ungeordnet und angefochten sein.”

150 wundervolle Schätze – wann hast Du das letzte Mal Psalmen gelesen?

Geburtstag

Geburtstagspfannkuchen Torte

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Abwesenheitsnotiz

Einige von Euch wissen, dass ich am Freitag Geburtstag habe – 34 ist kein so stolzes Alter und wir befinden uns gerade in unserer besten Ferienwohnung bisher: In Bienenbüttel.

Nachdem unsere Schwiegereltern nach Polen in den Urlaub gefahren sind ist es ruhig und beschaulich hier, nee im Ernst – wir haben eine gute und erholsame Zeit in der Lüneburger Heide.

Ich werde also an meinem Geburtstag nicht in Karlsruhe sein – ich versuche nachzufeiern (was schwer wird, da meine Mutter am 14.06. 65zigsten hat und am Wochenende darauf Ferienspiele Vorbereitungswochende ist…)…wie auch immer…nur das einige von Euch wissen – ich bin abwesend…

Mirja fotografiert…

Ohne Worte

Gestern bei Utopia

Ich fand den Witz gar nicht schlecht – der war gestern im Utopia Tweet:

“Treffen sich zwei Planeten, fragt der eine den anderen: ‘Wie geht es denn so’?Sagt der andere: ‘Oh, schlecht, gar nicht gut’ ‘Wieso denn dass’, fragt der erste besorgt. ‘Ich hab Homo Sapiens’ – ‘ach so’, meint der andere darauf hin, ‘das kenne ich – das geht vorbei’ “

Magnificent – U2

Magnificent
Magnificent



I was born
I was born to be with you

In this space and time

After that and ever after I haven’t had a clue

Only to break rhyme
This foolishness can leave a heart black and blue



Only love, only love can leave such a mark

But only love, only love can heal such a scar


I was born
I was born to sing for you

I didn’t have a choice but to lift you up
And sing whatever song you wanted me to
I give you back my voice
From the womb my first cry, it was a joyful noise …

Only love, only love can leave such a mark

But only love, only love can heal such a scar


Justified till we die, you and I will magnify

The Magnificent

Magnificent


Only love, only love can leave such a mark

But only love, only love unites our hearts



Justified till we die, you and I will magnify
The Magnificent

Magnificent

Magnificent


Quelle

Haso im Quadrat

Ich habe in den letzten Jahren immer mal wieder Gelegenheit gehabt besondere Menschen kennen zu lernen (vielleicht gehörst Du, Leser, ja dazu?). Menschen, die viel bewegen, die mehr von sich geben als andere, die Nachfolge als Abenteuer verstehen und nicht ruhen können bevor wir Christen uns um die richtigen Fragen drehen.

No-more-blues.jpgHarald Sommerfeld ist ein solcher Mann sein Blog, sein Humor und seine Einfälle haben mich schon oft weiter gebracht Im Glauben, im Denken und im Leben. Und seine Treue zur Hertha faszinieren mich.

Jetzt hat der Gute still und heimlich ein Buch herausgebracht in einem empfehlenswerten Verlag “Down to earth” es erscheint in der Reihe der Quadros 1:1 als Format scheint wieder in Mode zu kommen – der Name des Buchs “No more Blues: Glauben ohne Schuldgefühle” und lassen wir Haso mal selbst zu diesem Buch sprechen:

“Im Laufe meines Lebens als Christ habe ich selbst mit den Fragen, auf die ich in diesem Quadro eingehe, gerungen. [Nicht immer war mein eigenes Leben frei von Blues.] Gleichzeitig entdeckte ich, dass viele andere Menschen von denselben Fragen geplagt werden. In dem Maße, in dem ich Antworten auf meine Fragen fand, stellte ich fest, dass viele dieser Fragen Ausdruck eines „Systemfehlers“ sind – das Ergebnis von christlicher Theorie und Praxis, die es wohl meint, aber einen lebenshemmenden Druck aufbaut. Deshalb entstand in mir der Wunsch, das Entdeckte an andere weiterzugeben. Einige der Gedanken zu diesem Thema hatte ich vor einiger Zeit bereits auf meinem Blog (Hasos Tafel) veröffentlicht. Kerstin Hack regte mich dann dazu an, diese Gedanken in Form eines Quadros zusammenhängend zu publizieren.”

Mittlerweile weiß ich ein wenig was es bedeutet ein Buch herauszubringen und bin Haso dankbar für die Arbeit und bin selbst gespannt auf seine guten Gedanken zum Thema

Emilia beim Frühstück

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Da die Sonne ziemlich doll war heute morgen hat sich unsere Tochter entschieden mit Sonnenbrille zu frühstücken. Das wollte ich Euch nicht vorenthalten…


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