Es wird längst Zeit wieder einmal ein paar Zeilen auf diesem Blog zu schreiben. Im Moment bleibt zu vieles ungeschrieben, weil einfach kaum Zeit bleibt.
Es ist schon wieder 14 Tage her, dass ca. 200 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet sich versammelten, um Alan Hirsch und Marlin Watling (die beiden Hauptredner) zum Thema “Jesus neu entdecken” reden zu hören. Organisiert haben wir von novavox die ganze Sache und einen Ort hat es im ICF Karlsruhe gefunden.
Für mich war das alles wie ein Rausch – die ganze Konferenz waren wir mit allerlei Aufgaben zugeballert, dass kaum Zeit blieb mal ein vernünftiges Gespräch zu führen.
Schön war die Zeit mit Alan – ich habe ihn vom Flughafen geholt und auch wieder hin gebracht und mit dem Team haben wir weitere Pläne geschmiedet, wie man missionales Handeln in Deutschland weiter fördern kann. Konkret gibt es bald wieder neue Bücher – Organic Leadership von Neil Cole z.B. wird gerade übersetzt und The Forgotten Ways von Alan kommt ebenfalls 2010 in Deutsch heraus.
Das ist eine gute Sache, finde ich. Das konkrete der Konferenz war aber den Ernst der Lage wieder neu zu entdecken – die Kirche ist marginalisiert worden – längst ist sie nicht mehr das, was sie mal war. Jeder von uns hat das schon festgestellt, aber dennoch ist es wichtig es immer wieder zu sehen. Statt zu jammern (was soll man machen?) oder in blinden Aktivismus (wir müssen uns nur mehr anstrengen! schlägt Alan vor Jesus neu zu entdecken. Das macht Mut und setzt den Fokus auf das, was wichtig ist: Nicht unser Aufwand, nicht unsere Taten, sondern seine Wege. Und wie die aussehen können, davon gab es einiges während dieser viel zu kurzen zwei Tage.
Mir ist wichtig geworden mutiger zu werden und nicht immer klein bei zu geben. Gott hat viel vor und man kann mit ihm gemeinsam handeln – es wird aber eben einiges an Mut erfordern.
Einen lieben Dank an Rogier Bos für die Bilder – hier geht es zu dem ganzen Set

Ich will nicht viele Worte verlieren, dazu fehlt mir die Zeit. Uns ist ein Junge geschenkt worden, ein Sohn gegeben. Wir sind froh und dankbar! Ein paar Bilder und die Daten gibt es in diesem pdf Dokument:
Mattis Emilio
Mattis Emilio

Es stammt aus einem Buch, dass ich bis jetzt noch nicht gelesen habe (ich lese mich so beständig durch Lewis gesamte Werke). “Gespräch mit Gott” ist sein Buch über die Psalmen und wieder kann ich nur feststellen, dass es einfach gut ist.
Ein Zitat:
“Ich möchte mehr darin [in einer dichterischen Ausdrucksform Gottes] vermuten. Mir scheint es angemessen, dass die Sprache jener gewaltigen Phantasie, die am Anfang zu ihrem eigenen und zum Entzücken der Menschen, Engel und Tiere (je nach deren Weise) die ganze natürliche Welt erfand und formte und schliesslich geruhte, sich in menschlicher Rede auszudrücken – mir scheint es unausweichlich, dass diese Sprache mitunter dichterisch sein musste. Denn auch Dichtung ist eine kleine Inkarnation, wodurch etwas, das vorher unsichtbar und unhörbar war, einen Leib bekommt.” (Seite 35)
Während meiner Zeit an der FTA hat mich ein junger Mann, der gerade seinen Weg mit Jesus angefangen hatte gefragt: “Warum sind eure Predigten so langweilig? Warum gibt sich niemand Mühe eine gute Sprache zu finden? Von Gott müsste man doch eigentlich in Versen sprechen!” Ich habe das nie vergessen und bin froh, dass von Gott in unendlicher schöner und poetischer Sprache gesprochen wird, Balsam für unsere Ohren und ein Türöffner für unsere Herzen. Die Psalmen.
Rainer Maria Rilke schreibt in einem Brief an seinen Verleger:
“Ich habe die Nacht einsam hingebracht und schliesslich die Psalmen gelesen, eines der wenigen Bücher, in dem man sich restlos unterbringt, mag man noch so zerstreut und ungeordnet und angefochten sein.”
150 wundervolle Schätze – wann hast Du das letzte Mal Psalmen gelesen?
Ich fand den Witz gar nicht schlecht – der war gestern im Utopia Tweet:
“Treffen sich zwei Planeten, fragt der eine den anderen: ‘Wie geht es denn so’?Sagt der andere: ‘Oh, schlecht, gar nicht gut’ ‘Wieso denn dass’, fragt der erste besorgt. ‘Ich hab Homo Sapiens’ – ‘ach so’, meint der andere darauf hin, ‘das kenne ich – das geht vorbei’ “
Ich bin gerade auf der Konferenz mit Michael Frost in Aarau. Gute Zeit, leider kein zugängliches W-Lan. Ein Umstand, der einfach gar nicht mehr geht. Von daher gibt es kaum Live Updates von mir. Und auch kaum Twitterei. Naja. Ich versuche einen Bericht, wenn ich wieder komme…
Dieses Blog läuft jetzt auch unter WP 2.7.1 – warum habe ich das eigentlich nicht schon lange gemacht?
“Ich finde den Grad zwischen Lästern und psychischer Hygiene ziemlich schmal” Hihi
Das ist zu gut um es Euch vorzuenthalten! Danke David Westenfelder. Passende Worte mit Biss…
Trübe, erschöpfte Vorstadtgesichter
gleiten glanzlos durch glitzernde Gassen,
die brüllen: schenken, kaufen, verprassen.
Lustlos lahm leuchten leidende Lichter.
Termine rasen schneller und dichter,
weil Pflichten Licht keine Lichtung lassen,
verpassen Massen das Sinn-Erfassen,
strudeln haltlos im Vorweihnachtstrichter.
Das Ende kommt am heiligen Abend,
wenn Kinder, an Gaben sich labend,
nicht wissen, warum es Geschenke gibt.
Weil einer kam, den die Welt heute ehrt,
der uns Toleranz und Hingabe lehrt,
einer, der selbstlos und aufopfernd liebt.
[From Beinahe besinnlich]
Was siehst Du auf diesem Bild? Ich kann dir sagen, was meine Tochter Emilia darauf gesehen hat.
Eine Eule. Danach hat sie sich verbessert und gesagt: Eine Katze.
Mir ist aufgefallen, was ich alles nicht mehr sehe oder nicht mehr sehen kann – die Augen eines Kindes sind schon erstaunlich, oder?
Es wird mir immer klarer, warum wir so werden sollen wie die Kinder.
Was siehst Du auf diesem Bild? Siehst Du die Eule?
Freunde von uns waren im Urlaub in den USA und haben mir einen wunderbaren Kaffee mitgebracht, den ich sehr geniesse.

Graffeo. Er ist harmonisch und rund, wenig Säure – ein perfekter den ganzen Tag Trinker. *freu*
„Morgen ist noch nicht gekommen, und gestern ist vorbei. Wir leben heute.”
(Das heutige Zitat des Tages stammt von Mutter Teresa (1910-1997), ind. Ordensgründerin
Ich wollte es nicht so einfach untergehen lassen. Wie sieht dein Heute heute aus?
Nach dem ich aus dem Fenster ein lautes Knacken gehört habe, schaute ich neugierig heraus – wer knackt da?

Und das ist unser morgendlicher Besuch gewesen. Vielleicht können wir das Eichhörnchen ja an füttern und zum regelmäßigen Gast machen…
…oder eyecandy bietet Marc Böttler aka Motionfruit an – schaut euch mal sein Showreel an oder den Trailer für ein Lied von Olafur Arnald – beides sehr sehenswert und sehr hübsch gemacht von dem schleudergefährlichen Marc. Hihi. Seht selbst:
Showreel.
Musikvideo Trailer.
(wenn einer der Geeks mich irgendwann mal in die hohe Kunst des Video Einbettens unter Ecto/Wordpress 2.5.1 einweihen könnte wäre ich sehr dankbar…)
Den gibt es hier zu sehen:

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