„Die Anbetungszeit bereitet den Weg des Wortes vor…“

Ich gebe zu, dass dieser Comic von ASBO übertrieben ist, aber ich war tatsächlich schon in Gottesdiensten (als Prediger und als Besucher), in denen man den Eindruck hatte, dass es tatsächlich so läuft:

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Der Text übersetzt:

„Anbetungsleiter an Prediger, Anbetungsleiter an Prediger – Die Leute sind jetzt ekstatisch und bereit beeinflusst zu werden. Ich schlage vor, wir machen mit Phase 2 weiter, Anbetungsleiter Ende“

„Prediger an Anbetungsleiter. Einverstanden. Ich übernehme von hier an – sie werden nicht bemerken, was sie trifft. Ende und aus.“

Die Bildunterschrift heißt „Teamwork“.

Mittlerweile bin ich bei frontalen, ekstatischen „Anbetungszeiten“ sehr unruhig und möchte am liebsten gehen. Auf der anderen Seite erinnere ich mich an einen wunderbaren Mitarbeiterabend im April, in dem wir als Gemeinschaft eine frontale Lieder-Anbetungszeit hatten und es enorm richtig und Ausdruck unserer gemeinsamen Gottesbeziehung war. Vermutlich gibt es wieder einmal kein schwarz und weiß, sondern eher ein grau – wie so oft. Wichtig ist, dass wir uns immer wieder bewusst werden und auch Rechenschaft darüber ablegen, wie „Lieder“ und „emotionale Inhalte“ in unseren Veranstaltungen wirken und wozu sie letztlich dienen.

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