Beim Reden fiel uns auf, dass wir schon lange von einer Firma profitieren (ihr vermutlich auch, ohne es zu wissen), die gut deutlich macht wie man leben und produzieren sollte: Knusperone.
Knusperone – schon mal gehört oder? Jedenfalls, wenn ihr jemals ALDI Müsliriegel, ALDI Müsli, ALDI Schokoflocken oder andere Cerealien gegessen habt – sie haben alle gemeinsam, dass sie in Lüneburg vom DE-VAU-GE Gesundkostwerk hergestellt wurden.
Was ist jetzt besonderes daran? (Heike weiß es schon) Dieses Werk wird von den Adventisten in Deutschland geführt. Jetzt muss man ein paar Sätze zu den Adventisten sagen – eine ihrer Kernwerte ist ein verantwortungsvoller, wenn auch etwas restriktiver Umgang mit Nahrung. Sie haben als Ziel Gesund, wenn möglich vegetarisch oder gar vegan zu leben. Also bauen sie eine Firma auf, die dieses Ziel verfolgt.
Als Shelley und Doug Pagitt in Deutschland waren (beides Gesundesser) war Shelley ganz begeistert von dem einfachen Knusperone Müsli – interessant, oder? Diese Firma der Adventisten hat es geschafft DER Zulieferer von ALDI für sämtliche Flocken und Gesund-/Müsli Nahrungsmittel zu werden. Gut umgesetzte Kernwerte, denke ich. Und ein Beispiel, wie man das machen kann. Von den Adventisten lernen – ich tue das gern! Handle nach Deinen Kernwerten, baue eine Firma auf, die Arbeitsplätze schafft und zugleich der Gesellschaft in der Du lebst dient und Deine Werte bekannt macht. Und zugleich hinterfragt es Deine Werte – sind sie relevant für die Gesellschaft? Wenn ja, werden sie mit Sicherheit auch einen Markt finden. Danke DE-VAU-GE!
Monat: Juni 2006
Die kleine Wanderung in der Toskana
Wir hätten es eigentlich wissen müssen – es war ein Abenteuer, es war mehr als wir eigentlich tun wollten. darum auch ein Extra-Dokument mit Fotos. Unsere Geschichte der kleinen Wanderung gibt es als pdf hier. Und es ist genau so, wie ihr jetzt denkt. Wandern in Italien – wie konnten wir nur so blöd sein….jetzt finde ich es unglaublich witzig….zu dieser Zeit….
DaVinci
Wir waren heute (im Urlaub) in Vinci, der Geburtsstadt von Leonardo da Vinci. Der ist ja heutzutage in aller Munde. Wir haben zwar keinen geheimen Code entdeckt, dafür aber einen Haufen, einen ganzen Haufen Maschinen und anderer Ideen, die der gute Mann hatte. Besonders beeindruckt hat mich das Streben dieses Mannes, Arbeiten leichter und effektiver zu machen. Vom automatischen Woll-Aufroller bis hin zur Blattgold-Klopfmaschine ist hier wirklich alles dabei. Die ersten Panzer, eine mobile Brücke über Flüsse, Kraftübertragungswellen, ein Taucheranzug und die berühmten Flügel hat der Mann an alles gedacht.
Dabei hat uns der virtuelle Bereich der Museen noch einmal weiter gebracht als der reele. Wir sind schon Bildschirmabhängig, oder? Nein, es war unsere einzige Chance, weil das komplette Museum auf italienisch beschrieben war. Die Filme waren gute Computeranimationen, die ohne Worte die Konzepte und Erneuerungen von DaVinci erklärt haben. Innovativ, bis zum Anschlag, der Mann.
Und trotzdem: am meisten gelernt haben wir bei einer BBC Doku im Education Room, ganz oben unter dem Dach. Auf Englisch lief hier ein Film über DaVinci’s Leben und Wirken. Wir haben mitbekommen, dass er quasi der erste Bioniker war (Hi Julian!). Er hat immer wieder die Natur vor Augen gehabt und wollte seine Maschinen so natürlich wie möglich gestalten, Beispiel:
Viele Leute kennen seine Konzepte vom Hubschrauber – eine Spirale statt der Propeller, diese Idee hat er nicht weiter verfolgt, weil sie ihm nicht naturgemäß genug erschien. Der Mann der BBC meinte, dass dieser Entwurf viel versprechender war als die Flügel, die er danach gebaut hat. Aber die Flügel waren ein Ausdruck seiner natürlichen Beziehung, seinem Design, das er aus anatomischen Studien gewonnen hat. Das ein Mensch nicht die Energie aufbauen kann, um sich selbsttätig in die Lüfte zu erheben war ihm dabei weniger wichtig. Es musste natürlich sein, dem Flug der Vögel angepasst. Dem Bewegen der Schwingen durch Menschenkraft. Später wird er vom Vogelflügel weggehen und einen Fledermausflügel als Beispiel nehmen und einen Gleiter bauen. (weitere Informationen: Wikipedia Artikel, DaVinci Museum englisch, Galerie seiner Bilder)
Traurig war, dass er am Ende seines Lebens sich selbst hinterfragt hat und all sein schaffen: Ist überhaupt etwas damit getan worden? Soll seine letzte Frage gewesen sein. Ein gebrochener Mann – die Mona Lisa soll am ehesten Ausdruck von Verzweiflung gewesen sein, Hoffnungslosigkeit.
Insgesamt war es ein sehr lohnender Tag, wir haben den Entschluss gefasst mehr von DaVince zu lernen und auch ein Buch zu kaufen. Kennt jemand eins?
Mike über Technorati
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Mike schreibt über Technorati, ein Dienst, den ich selbst gern nutze und der ruhig unter den Bloggern weiter bekannt werden darf – also: Informiert Euch! (Wikipedia Artikel über Technorati) – Wie findet man Informationen bei über 40 Millionen Blogs Weltweit? Technorati.
Danke Mike!
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Since this is a link to an external Blog which is written in german language – I cannot offer an translation. But it is about the technorati, which is a cool Blog thing. It tracks right now 41, 7 Million Blogs!
Technorati Tags: Blog
Meine 3 Lieblingsblumenbilder // 3 Favorite Flower Pictures
Alle von Mirja aufgenommen. Sie hat hier ziemlich viel rumexperiementiert. Mit Erfolg. // The Pictures were taken by Mirja – she tried different things with our camera. Good thing she did.

Wir mochten die Biene sehr gern. Die Biene mochte die Blume. // We liked the bee, the bee liked the flower.

Nein, wir haben Photoshop nicht dabei gehabt. Ich habe auch keine Ahnung, wie sie es gemacht hat, ich finde es hammergut. // No, we did not bring Photoshop into our vacation, I don’t know how she did it. Beats me, but I think it’s brilliant.

Und hier ist es: Mein persönlicher Favorit, mein aktueller Bildschirmhintergrund. Habt ihr den kleinen, absurden Käfer bemerkt? // And here it is: My personal Favorite and my Desktop-Wallpaper, too. Did you see the little, totaly insane Bug?