Unterwegs…

Eine Platte, die immer wieder in meinem iPod läuft ist die „Jesus Record“ von Rich Mullins. Neben der grandios schlechten zweiten Platte gibt es das Juwel der ersten. Warum die zweite so schlecht ist? Rich hat wenige Tage bevor er bei einem Verkehrsunfall starb einige Demos aufgenommen, auf einem mobilen Recorder, echt unverfälscht mit Rauschen und nur mit Gitarre oder Klavier. Die zweite Platte soll eine Homage an ihn sein und verschiedene Künstler wie Phil Keaggy, Amy Grand oder Michael W. Smith haben seine Lieder neu interpretiert. Aalglatt und durcharrangiert haben sie alles verloren, was die erste Platte an Ehrlichkeit hat.
Es sei wie es ist – es gibt viele Lieder, die mir gefallen, aber eins will ich heute hier vorstellen: „You did not have a home“ (du hattest kein Zuhaus)

Oh, You did not have a home
There were places You visited frequently
You took off Your shoes and scratched Your feet
‚Cause you knew that the whole
world belongs to the meek
But You did not have a home
No, You did not have a home

But the world won’t find what it thinks it wants
On the back of an asses foal
So I guess You had to get sold
‚Cause the world can’t stand what it can’t own
And it can’t own You
‚Cause You did not have a home
Birds have nests, foxes have dens
But the hope of the whole world rests
On the shoulders of a homeless man
You had the shoulders of a homeless man

Jesus war unterwegs, er hatte nicht, wo er seinen Kopf hinlegen konnte, um sich auszuruhen. Ich habe mich schon oft gefragt, ob dieser Text, auf den sich das Lied bezieht, etwas damit zu tun hat ob wir Häuser besitzen sollten oder nicht. Ich glaube inzwischen das der Besitz eines Hauses weniger damit zu tun als die Haltung unterwegs zu sein. Unterwegs mit Jesus – nicht ortsgebunden in Bildern (Vor-)Urteilen oder Meinungen, sondern dynamisch, kraftvoll, manchmal auch müde und von dem langen Weg erschöpft. Einen Vorteil haben wir dabei: ‚Cause the world can’t stand what it can’t own And it can’t own You ‚Cause You did not have a home (die Welt kann es nicht aushalten, wenn sie etwas nicht besitzen kann und sie kann dich nicht besitzen, weil du kein Zuhaus hier hast…)

Wenn wir uns bewusst sind unterwegs zu sein, dann können wir nicht in Besitz genommen werden. Unterwegs sein und bleiben – eine Herausforderung für mich – und für Dich?

Stiftung Warentest sagt: MacBook ist das Beste (Note 2.0)

Es ist doch immer wieder schön zu hören, dass man einen guten Computer hat. Habe den Test nicht gelesen(kostenpflichtig), aber bei den Apple News gefunden:

Es mag vielleicht nicht den größten Bildschirm haben, aber es scheint etwas zu taugen. 😉

Was macht der Björn, wenn er nicht bloggt?

Das haben mich schon Leute gefragt. Hier eine Übersicht über die letzten 10 Tage, in denen ich nicht gebloggt habe:

  • 2. Juli: Abends bei Ketchup, unserem Montag in der Wohnung – tolles Thema – Sex und was Gott darüber denkt. Mit meiner ersten Keynote mit integrierten Live-Webseiten und ohne platte Antworten zum Thema (so hoffe ich)
  • 3. Juli: Dienstbesprechnung, Mittagspause mit Mirja, Bürodienst, Kleingruppe mit stummem Dialog zu Mk 3, 1-7. Intensive Diskussion über Gerechtigkeit mit Juliane, Matze und Anne. Anschliessend intensives Gespräch in der Wohnung bis 0:15 Uhr.
  • 04. Juli Vorbereitungen für das Wochenende (siehe 07. Juli), Einkaufen, nachmittags Treffen mit Nora wegen Familiengottesdienst am 22.Juli, Kaputtlachen, Blaulicht und Stoppschild bestellen. Kochen für das Mitarbeiterteam, Mitarbeiterteam am Abend bis ca. 23:00 Uhr bei uns.
  • 05. Juli 8:30 Supervisionstreffen bei Hildegard (genial und lange), Mittagspause zuhause (Emilia juhee!), Vorbereitungen für den Abend, Orgakram, Abends: Kinder und Jugendbereichskommunikationstreffen, anstrengender Abend mit guten Ergebnissen, anschliessend Gespräche in der Wohnung
  • 06. Juli – letzte Vorbereitungen für den 07. Juli, Einkaufen, reden, im Collab arbeiten, Abends: Geniales TenSing Konzert, geniales, lustiges TenSing Konzert.
  • 07. Juli: 5:00 Uhr aufstehen, Duschen, Essen, um 6:47 Uhr losfahren mit dem Zug nach Giessen, bei Coffeebay in Giessen auf Markus warten, die letzten Karten für den Traugottesdienst von Jan und Anja schreiben. Nach Osnabrück fahren, Hotel einchecken, Hagelschauer (!!!) abwarten, Bräutigam hat den Brautstrauß vergessen, 20 Minuten später mit der Trauung beginnen, 20 Sekunden vor dem Beginn der Trauzeremonie vom Bräutigam zugeflüstert bekommen: „Wo sind die Ringe?“, nicht zusammenbrechen, Trauung nach eilends aus dem Auto geholten Ringen fortsetzen, Hochzeitsfeier geniessen.
  • 08. Juli, Frühstück und Rückfahrt von Osnabrück. Zeit mit der Familie (Juhee Emilia, Zeit zum Reden, Mirja!)
  • 09. Juli Morgens Mails bearbeiten, Vorbereiten für Sachen, die anliegen, zum Arzt gehen wegen dem Knie, nachmittags bei Ikea ein Kinderbett kaufen, Schrank und Schlafzimmer umräumen, Bett aufbauen , versuchen die Bezüge trocken zu bekommen.
  • 10. Juli Betriebsausflug nach Speyer, krasse Gespräche mit den anderen Hauptamtlichen und der Praktikantin, gute Beschlüsse – netter Dom, tolle Ausstellung über Attila den Hunnen (Identifikationsfigur für mich?), kurzer Besuch zu Hause (Juhee, Emilia, Zeit rum Reden mit Mirja), Abends sehr gute Kleingruppe über Bildnismachen und Gott und unsere Beziehung zu ihm und untereinander. Geile Zeit. (siehe: Wir sind Helden und Max Frisch und Max Frisch, die Liebe und das Bildnis und 2. Mose 20, 1-4)
  • Mittwoch 11. Juli – Arztbesuch, Mirja zu Annette fahren, Auto parken, in die Wohnung gehen diesen Post schreiben.

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