Archive for Mai, 2007

Ich bin dann ma’ weg…

naja – eigentlich bin ich schon ein paar Tage weg – wir sind über die Pfingstage und noch ein paar mehr bei den Schwiegereltern in Bienenbüttel. Diesen Ort gibt es wirklich und das heißt übersetzt nicht “Bienenkorb”, sondern kommt von “Bieangiebuddiburg” – das wollte ich schon immer mal aufschreiben.

Naja ist ja nicht wirklich spannend, oder? Ich bin einfach mal weg. Kann sein, dass ich jetzt ein paar Posts nachliefere, die ich vor Zeiten mal versprochen habe.

;-)

Kinderschuhe

Nur ein Foto, das ich für die Gestaltung von einem Handout gemacht habe…

Kinderschuhe

Kinderschuhe.

Philipp Trompell bloggt…

Über die Amerikareise – unter jetztmanuel.blogspot.com
– warum jetzt Manuel?

Brunch und Leben in der Wohnung…

Am Dienstag habe ich einfach mal viel Zeit in der Wohnung hier beim CVJM verbracht.

Das Ergebnis ist erstaunlich lebendig – in den paar Stunden wo ich hier war haben sich 2 Leute getroffen, um Mathe zu üben, 1 Person hat mit Vorbereitungen für eine Freizeit gekämpft, zwei andere haben sich für was anderes getroffen, ich hab dann irgendwann angefangen drüben was mit GarageBand aufzunehmen und immer mehr Leute kamen und haben alles mögliche erledigt.

Das fühlte sich ziemlich doll nach Leben an und ich hab mich gefreut Teil davon sein zu dürfen.

Ach, bevor ich das vergesse: Sonntag 20.05. ist Brunch in der Wohung, gewohnte Qualität, gewohnte Vielfalt und gewohnte Zeit – 11:00-15:00 Uhr. Freue mich drauf diesmal mit machen zu dürfen, Lecker Café…

Seid Ihr dabei, wenn ihr in Karlsruhe seid? Nowackanlage 5, 2. Obergeschoss… ;-)

Schimmel

Nur ein Bild, das ich wiedergefunden habe. War nett, irgendwie. Ich mochte das Licht, weil die Pferde weiß sind, habe ich SW Farbe vorgezogen.
Schimmel

Besuch aus Peru

Raoul und GerdWir haben heute und gestern Besuch aus Peru hier bei uns: Raoul und Gerd vom ACJ (der peruanische CVJM) – super spannend von Südamerika zu hören.

Der peruanische CVJM ist maßgeblich an den missionarischen Aufbrüchen im Land beteiligt und bringt katholische Kirche, Evangelikale und Charismatische Gemeinden zusammen. Zur gleichen Zeit geht es aber auch im inkarnatorische Arbeit in dem das Evangelium ausgelebt wird: Soziale Brennpunkte werden umgestaltet, Jugendlichen Ausbildungsplätze ermöglicht – z.B. in dem Projekt, dass wir vom CVJM Karlsruhe unterstützen. Das ist eine Bäckerei, die in einem Slumviertel Jugendliche ausbildet, damit sie später als Bäcker arbeiten können.

Unser Treffen stand aber ganz unter dem Vorzeichen des gegenseitigen Lernens – der erlebnispädagogische Outdoorpark und die Wohnung fanden Raoul und Gerd krass spannend. Wie funktioniert das, wie kann man ähnliche Dinge in Peru denken? Hat mir selbst sehr viel Spaß gebracht und meinen Horizont erweitert. Schön, dass der CVJM Weltweit arbeitet. Einladungen nach Peru gab es dann auch noch – wer weiß? In Südamerika war ich noch nie.  Auch für mich ist dieser Teil der Welt jetzt etwas näher als vorher – richtig nahe wird es dann, wenn im September eine Jahrepraktikantin aus Peru hier anfängt. Es tut sich was.

Von dem Wort und dem Gedicht

Immer wieder tauchen Gedichte auf in dem näheren Umfeld – David schreibt wieder mal eins, das mich wirklich und echt bewegt hat und erinnert – an ein Wort, dass in der Bibel zu finden ist:

“…und weint mit den Weinenden” (Römer 12, 15b)

Ich bin mir nicht sicher, ob David diese Bibelstelle im Kopf hatte, als er das Gedicht “Dein Schmerz” schrieb, aber beides füge ich hier zusammen.

“Dein stummer Blick, dein dumpfer Schmerz,
dein Meer aus nassen Tränen,
erschüttert mich, durchbohrt mein Herz,
sucht schamlos, mich zu lähmen.

Ein Zittern, es ist kaum zu hören,
verdunkelt deine Stimme.
Es soll mich bitterlich verstören,
betäubt all meine Sinne.

…(weiterlesen auf Undichtbar)”

“Ein jeder trage des anderen Last” (Galater 6,2) ist etwas, das ich als tragender und Getragener schon erlebt habe. Immer noch träume ich von Gemeinschaften, in denen Weinen und miteinander die Lasten tragen viel normaler und alltäglicher ist, als wir es im Moment erleben. Mark Twain hat einen sehr guten Satz gesagt: “Nicht die Dinge in der Bibel, die ich nicht verstehe, bringen mich zum Nachdenken, sondern diejenigen, die ich verstehe.” Es ist ein einfaches, klares Gebot, eine der vielen Selbstverständlichkeiten die Last des anderen tragen zu helfen, seinen Schmerz teilen. Aber wie schwer ist es in einer Welt der Masken und Fassaden wirklich das tun zu können. Danke an David für seine ehrlichen, wahren Gedichte.

Mac Kundendienst und neue TV-Spots

Heute war ich wegen eines Akkufehlers beim Gravis Laden. Und bin positiv überrascht. Ich bekomme einen brandneuen Akku, weil meiner einen Ladefehler hat. Das habe ich noch nie gehört vorher. Normalerweise heißt es immer “Akkus sind von der Garantie ausgenommen”.
Danke Apple!

Mac Genius Mac TV AdAusserdem passend dazu: Mac Genius einer der neuen TV-Spots von Apple. Genial, wie immer auch die beiden anderen sind einen Klick wert. (Choose a Vista und Party is over)

Ist es wirklich so, dass man Vista in 6 verschiedenen Versionen bekommen kann? Warum ist das so kompliziert?

Der Freitag in der Wohnung

Schultüten AbendFast schon völlig unbemerkt läuft der Freitag in der Wohnung – was passiert da? Wir begegnen Gott auf unsere Art und Weise. Gottesdienste, Familientreffen, Cafeklatsch – ich weiß nicht so recht, was am Besten passt.

Letzte Woche war es aber einfach schön – wir haben Jesu Taufe angeschaut und mit einer Einschulung verglichen – es ging los, sein Ernst des Lebens war da. Er wußte wie seine Endprüfung aussehen würde und brauchte die Ermutigung des Vaters und die engste Gemeinschaft mit dem heiligen Geist – die Dreieinigkeit war versammelt am Anfang von Jesu Weg.

Wir haben uns an unseren Anfang mit Gott erinnert und Schultüten gebastelt in deren Innseite wir unsere Geschichte geschrieben haben. Man konnte auch Kärtchen für andere schreiben und diese in deren Schultüten packen. Da ist etwas passiert an diesem Abend. Viele waren bewegt.

David hat das ganze in ein Gedicht verpackt (denke zumindest, dass es von diesem Abend inspiriert war), welches ihr hier lesen könnt. Ich fand es wunderbar und bin Gott dankbar für jeden der fast 30 Leute, die da waren.

Jesaja 58…

von Tobias kontextualisiert – lesenswert – ein Auszug(Danke für die Ehrlichkeit und den heiligen Zorn, Tobi!):

“[…]Im Endeffekt ist Eure Anbetung doch ein Profitgeschäft, ein großer Reibach,

der Gewinn ist ein bunter Strauss voller/toller Gefühle.

Ihr lobt mich und preist mich und denkt gleichzeitig doch nur an Euch.

Solange Ihr Euch so verhaltet, werdet Ihr mich nicht erreichen.

Denkt Ihr, dass es mir darum geht?

Dass Ihr die Augen schließt und den richtigen Status an Innerlichkeit erreicht?

Dass Ihr ein gutes, heiliges Gefühl habt, an dem ihr Euch ergötzen könnt?

Nennt Ihr das Anbetung? Eine Anbetung die mir, Gott, gerecht wird?

Anbetung die mir gefällt, sieht so aus:

Ungerechtigkeit wird in Gerechtigkeit verwandelt,

Ausbeutung wird gestoppt.

Die Unterdrückten werden befreit, die Benachteilgten bevorteiligt,

ihre Schulden werden erlassen. […]” (Quelle)

Spricht ein wenig in mein mittlerweile gespaltenes Verhältnis zu sogenannten “Worshipnächten” und anderen Veranstaltungen, wo man “voll geblessed” wird (beides tatsächliche Formulierungen, die mir von Christen schon gesagt wurden). Musik spielen, Hände austrecken und Singen tut weder dem Geldbeutel noch meiner Lebensweise weh. Das Anbetung bei Abraham noch anders aussah ist nicht so wichtig – schade, denn der hat das Wesen von Anbetung gut durchblickt:

«Ihr bleibt hier und paßt auf den Esel auf!» sagte Abraham zu den beiden Knechten. «Der Junge und ich gehen auf den Berg, um Gott anzubeten; wir sind bald wieder zurück.» (1. Mose 22, 5)

Bei Abraham hieß das seinen einzigen Sohn zu opfern. Kosten der Nachfolge, unpopuläres Thema – ich schweige jetzt.

Ein Ehezuchtbüchlein

von Hermann Oefer aus dem Jahre 1913.

ehezucht.jpg

Manchmal hat man Schätze in seinem Bücherregal, ohne sich dessen bewusst zu sein. Ich bin mir gar nicht sicher, wo wir das her haben. Aber die Weisheiten, die in diesem Büchlein zu finden sind, sind schon profund:

“Ehe ist dienen. Wer sich bedienen läßt, so das er sich bedienen läßt, bricht die Ehe.”

“Recht behalten haben ist für den Liebenden das traurigste Geschäft.”

“Wer nicht das erste Wort nach Spannungen findet, soll nicht heiraten.”

“Wer glücklich werden will, soll nicht heiraten. Glücklich machen – da liegt es”

“Wer verstanden werden will, soll nicht heiraten. Verstehen – da liegt es”

Es ist immer wieder heilsam damit konfrontiert zu werden wir gut die Alten gedacht und Wahrheiten erfahren haben. Es macht demütig. Heute könnte man ein “Ehezuchtbüchlein” nicht mehr verkaufen, dafür aber “Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus” und ähnliches. Die Frage bleibt: Hat sich etwas geändert?

Blogstöckchen

DoSi hat mir ein Stöckchen zugeworfen, dass ich für meine Verhältnisse sehr schnell gefangen habe. Ich antworte mal, finde mich aber nicht so interessant bei diesen Dingen…(darf man einen Abturner an den Anfang setzen?)

Nutzt Du Social Bookmarking/Networking Seiten wie Digg, Yigg, Mister Wong oder Del.Icio.Us? Wenn ja, welche?

Ich benutze Del.icio.us und lege meine Netzfundsachen dort ab. Es gibt über die Tags, die ich vergebe einen Übersicht. Ich finde den Dienst gut ,habe mich aber nicht mit anderen Auseinandergesetzt. Vielleicht bloggt ja mal einer über die Unterschiede.

Schaust Dir Videos bei Videoportalen wie YouTube, Sevenload oder DailyMotion an? Wenn ja, was für Videos guckst Du Dir meistens an?

Ja, ich schaue ab und an mal da rein. Aber meistens bekomme ich Links oder werde durch Blogs auf Videos und interessante Sachen aufmerksam. Zunehmend besuchen uns Leute, die durch YouTube Videos interessantes, witziges oder was auch immer in die Konversation einwerfen. Das ist umso leichter, da unser iMac im Wohnzimmer steht. Aus eigenem Antrieb suche ich aber selten auf einem der Portale etwas.> Kennst bzw. nutzt Du Flickr?
Ja, aber nicht mehr regelmäßig seit ich ein .Mac Konto habe. Fotos veröffentlichen geht dort einfacher für mich, weil der Mac halt so darauf eingestellt ist.
Was hältst Du von Diensten wie Twitter oder Frazr?
Ich kenne nur Twitter und habe da zum ersten Mal gesagt: Dafür habe ich keine Zeit und ich bin nicht konsequent genug online. Ausserdem: interessiert wirklich jemanden, was ich den Tag über so mache? (Windeln wechseln?)
Wie viele RSS-Feeds hast Du abonniert?
Zuwenige, ich bessere nach, 35.
Liest Du die alle täglich?
Ja.

In wie vielen Weblogs bloggst Du? (Eigene oder Mitautor)
Hauptsächlich hier, es gibt auf Eis gelegte Sachen und einen Artikel auf “Emergentes Gedankengut
Kommentierst Du in anderen Blogs? Wenn ja was?
Ich kommentiere, ob Freund oder Feind. Wenn mich etwas interessiert oder um virtuelle Kontakte zu knüpfen-
Wer ist Dein persönlicher “Blog-König von Deutschland”?
Wenn ich einen habe, dann ist es mit Sicherheit Johannes Kleske.
Gehört Weblogs Deiner Meinung nach die Zukunft oder sind sie nur ein vorübergehender Hype?

Dazu würde ich Johannes fragen. Ich kann eine solche Prognose nicht stellen.
Wird es Dein Blog / Deine Blogs dann auch noch geben?
Hm. Vermutlich. Ich schreibe gern.
Weiter geht’s
Ich gebe weiter an: Hufi, Alex und ins Vries-Land.


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