24/7 Gebet 2008

Dieses Jahr haben wir wieder eine Woche 24/7 bei uns in der Wohnung. Und diesmal verändern wir ein paar Sachen – wie es genau aussehen wird bleibt unser Geheimnis. Aber du kannst ja vorbei schauen und es dir erbeten.

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Hier geht es zur Online-Gebetsliste und hier kannst Du den Flyer herunterladen.

Start ist am Samstag den 15.03. um 20:00 Uhr in der Nowackanlage 5, 2. Obergeschoss – ach ja und wenn Du was beim Beten essen willst – am Sonntag den 16.03. ist Brunch (von 11:00-15:00 Uhr) und parallel die Gebetsräume offen. Ende ist Ostersonntagmorgen mit dem Osternachtsgottesdienst der Großfamilie CVJM im Waldheim. Noch ist viel Platz auf der Liste – tragt Euch ein…

Ach ja und wenn Du einen Blog hast – mach das doch bekannt – es ist für viele eine krasse Erfahrung, aber nur wenige wissen davon. Schreib einen Post und verlinke das hier. Danke!

Verfolgte Christen – Open Doors

Logo von OpenDoors - man beachten den Stacheldraht und den FischAm Freitag waren wir damit beschenkt zwei Mitarbeiter, David und Michael, der Organisation „Open Doors“ bei uns haben zu dürfen – neben den über 40 Leuten, die an diesem Freitag auch mit dabei waren. Sie haben uns ihre Arbeit vorgestellt und ich kam aus dem Staunen, aber auch aus dem Lernen nicht heraus – bisher waren verfolgte Christen für mich Zahlen – Nummern auf Statistiken, schlimme, furchtbare Nummern, aber nur Nummern (erschreckend: der Verfolgungsindex Weltweit wo werden Christen am meisten wegen ihres Glaubens verfolgt). Heute habe ich Gesichter vor Augen Pastor Hanna und Suhad aus Palästina zum Beispiel – ein Pastorenehepaar aus den autonomen Palästinensergebieten – sie haben Verfolgung zu leiden, weil man als Palästinenser einfach Moslem ist, nicht Christ. Und man versucht schon gar nicht andere zu Christus zu bringen. Gar nicht geht eine christliche Buchhandlung zu eröffnen oder eine Gemeinde zu gründen. Beides tun die beiden.

Da war eine Aussage von David, die mich bis ins Mark getroffen hat: „Alle diese Menschen hätten wenige bis gar keine Verfolgung zu erwarten, wenn sie einfach still wären, einfach nicht bekennen, dass sie Christen sind, einfach die Klappe halten.“ (sinngemäß zitiert) Aber das tun sie nicht. Sie reden von Gott, sie schmuggeln Bibeln, sie predigen, sie feiern Gottesdienste in Erdlöchern. Sie tun all das mit dem Wissen, dass sie für ihren Glauben sterben können, manche sogar mit dem festen Wissen, dass sie sterben werden. Open Doors erzählt ihre Geschichte und zeigt ihre Gesichter. Wir haben Videos gesehen und Briefe geschrieben.

Briefe? „Ihr solltet die Gesichter derm Verfolgten sehen, wenn sie eine Postkarte mit einer Ermutigung oder einem Gruß an sie bekommen“ sagte David. Die Reaktion ist fast immer die gleiche – sie weinen vor Glück, dass es Menschen gibt, die an sie denken, für sie beten, ihnen Mut machen durchzuhalten. Also haben wir geschrieben – für manche vielleicht das erste Mal einen Brief in englischer Sprache. Rücksendeadressen? „Bitte ohne Adressen, nicht dass die Verfolger diese Briefe in die Hände bekommen“ – Verfolgung hier bei uns? Es kann vorkommen, dass Briefe zurück verfolgt werden. Was bringt es, ausser Mutmachen? Michael meinte: „Auf den Phillipinen haben die Behörden aufgehört einen Gefangenen Christen zu foltern und ihn bald darauf freigelassen, weil er Waschkörbeweise Post aus aller Welt bekommen hat„. Bewegende Briefe. Ihr könnt übrigens auch schreiben – eine Vorstellung der Leute gibt es hier und wir man schreibt findet ihr hier. Ein bewegender Abend an dem nicht nur Brücken zwischen uns und Christen in der Verfolgung geschlagen wurden, sondern auch zwischen Jugendlichen und Älteren hier in der Wohnung – alle zusammen haben wir diesen Abend erlebt und gefüllt. Bei allem Nachdenken über Soziale Gerechtigkeit und Einstehen für Fair Trade uns so, sollten wir auch an unsere Schwestern und Brüder denken, die verfolgt werden. In den Staaten, in den sie Leben gibt ihnen niemand Gerechtigkeit!

Schön war das und auch hier noch einmal einen herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben, vor allem an Nora, die das organisiert hat.
Briefe an verfolgte Christen schreiben

24/4 Ostern vom 04.-08.April in der Wohnung

Gibt über Ostern wieder ein 24/4 in der Wohnung. Wir starten Mittwoch Abend mit einem Gottesdienst und dann geht’s los. Dieses Mal freue ich mich extrem darauf, nachdem ich beim der letzten 24/7 Woche nicht da sein konnte.

Blogger (speziell: Sabbe, David, Tine, Juliane, Beni – noch wer?) bloggt mal was drüber! Ladet Leute ein und tragt Euch in die Online-Liste ein! Gebet ist seltsam, irritierend, unlogisch. Also: Wann fangen wir an?

Und wieder Gedichte…undichtbar

ich glaube so sehen Psalmen heute aus findet ihr nicht? David Рwer k̦nnte das besser sagen?

Sei bei mir

Zu Leben strengt an.
Turbulenzen.
Manchmal glaube ich,
dass ich nicht mehr kann,
stoße an meine Grenzen.
Hältst du mich?

Bitte verlass mich nicht!
Weil ich dir vertraue.
Ich brauche dich.
Sag mir deine Treue ins Gesicht!
Weil ich auf dich baue.
Bitte, halt mich.

Sind all die Turbulenzen vorüber,
werde ich dich preisen.
Aber sei jetzt bei mir.
Irgendwann stehen wir uns gegenüber,
irgendwann werde ich alles begreifen.
Dafür danke ich dir.

Doch rette mich jetzt,
wo ich zu dir rufe.
Ich habe dir mein Leben gelassen,
wurde gestoßen und verletzt.
Nun schreie ich nach dir. Ich suche.
Ich will mich auf dich verlassen.

Sei bei mir.

Ach und David: Das habe ich geschrieben bevor ich die Kommentare auf Deinem Blog gelesen habe…

Mekka – der Haddsch – Pilgerreisen

Das nächtlich erleuchtete Mekka, gefüllt mit Pilgern (Klick führt weiter zum nächsten Bild)Einmal im Leben sollte jeder Gläubige Moslem nach Mekka pilgern – dieses Jahr sind es 3 Millionen Menschen. Durch eine Massenpanik im letzten Jahr sind 365 Menschen ums Leben gekommen, wollen wir hoffen, dass es dieses Jahr ruhig bleibt.

Was genau ist der Hasch? Für den männlichen Moslem beginnt der Hadsch mit dem Anlegen des Pilgergewandes (Ihram), das Totentücher symbolisiert und aus zwei weißen ungesäumten Tüchern besteht. Der erste Weg führt nach Mina, von dort aus zu dem Berg Arafat, der auch der Berg der Vergebung genannt wird. Hier bitten die Gläubigen Gott um Vergebung für ihre Sünden. Interessant ist dabei, dass es in den ärmeren Ländern in denen Moslems leben, die sich keinen Hadsch leisten können, die Sitte gibt einen aus der Dorfgemeinschaft stellvertretend für die Gemeinschaft nach Mekka zu schicken und vermutlich stellvertretend Vergebung zu erhalten. Danach steinigt man symbolisch den Teufel und geht weiter zum vermutlich bekanntesten Teil des Hadsch: Dem Tawaf, der siebenmaligen Umrundung der Kaaba, einem schwarzen Kubus in Mekka (siehe auch Bild) – schlicht das „Haus Gottes“. Natürlich ist dies ein viel komplexerer Vorgang und dauert mehrere Tage.

Interessant finde ich, dass Pilgerfahrten auch in der westlichen Welt wieder in Mode kommen. Im Mai hat Hape KerkelingIch bin dann mal weg – Meine Reise auf dem Jakobsweg“ herausgebracht und die Bestsellerlisten erobert.
Leiter von den Freaks wie Mirko Sander gehen mal ins Kloster und verbringen gute Zeiten dort. Ich glaube es braucht diese Zeiten im Leben, Pilgerfahrten, Zeiten der Ruhe und der Reflektion, hm – vielleicht sollte ich auch mal pilgern? Ich meine mehr weg als zum Kühlschrank und zurück…

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Gebetsraumkette – 24/7 2007

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Die Leute von 24/7 Deutschland haben sich für 2007 etwas nettes überlegt: Eine Gebetsraumkette.

Der große Traum dabei ist alle 52 Wochen des nächsten Jahres zu füllen und das ganze Jahr über einen 24/7 Gebetsraum offen zu haben.

gebetsraumkette-2007.pngWie ihr an dem Bild seht ist da noch viel offen Рnur 5 Wochen sind bis jetzt besetzt Рwie traurig! Leider ist unsere eigene Gebetsaktion vom Termin her darunter (1. Aprilwoche) Рwer von Euch hat noch keine 24/7 Woche gemacht? Hier ist Eure Chance zu der deutschlandweiten Gebetskette dazu zu geh̦ren!

Mehr Infos gibt es hier, einen Gebetsraum kannst Du hier anmelden! Und zur wunderhübschen 24/7 Deutschland Homepage geht es hier.

Four Ways – Four Days

ups, das geht so schnell, dass ich lieber mal ein paar Worte zu unserer Aktion „Four Ways – four days“ loswerde.

Der Gedanke ist, dass wir eine intensive Zeit zusammen erleben und als Gemeinschaft der Wohnung vor Gott treten. Dazu haben wir uns 4 Tage ausgesucht Montag den 24. – Donnerstag den 28.07. die Schule ist nicht mehr so intensiv, viele hatten schon Notenkonferenzen und sind jetzt lockerer: Ein idealer Zeitpunkt also, um morgens um „70 Minuten vor 8 Uhr“ (genau: 6:50 Uhr) den Tag zusammen mit einem Morgenlob zu beginnen. Das haben gestern 6 Verrückte zusammen getan und werden heute, denke ich noch mehr zusammen tun. Gleich am Morgen Gott suchen und sich auf das wichtige besinnen. Mittags geht es dann weiter mit Essen, Reden, Chillen, bis dann Abends ein Weg vorgestellt wird, wie man mit Gott unterwegs sein kann in seinem Leben.

Das hat gestern Felix schon anhand der Bergpredigt und unserer dauernden, drängenden Frage nach Sicherheit für und in unserem Leben getan. Guter Start! One Way – three to go…(der Text war Mt. 6, 24-33 ;-))

Das Morgenlob von Montag gibt es hier zum runterladen.

24_3 Gebetsbuch, Musik und Liste

Img 0790Was mich dieses Mal beim Beten besonders bewegt hat war das Gebetsbuch. Es ist intensiv geschrieben worden und hier zeigt sich das zusammen sein beim Gebet. Wir nehmen Anteil an Fragen, Freude, Leid und den Dingen, die die anderen beschäftigen. Es hat mich gefreut, zu Tränen gerührt und immer wieder dazu gebracht für die anderen zu beten. Daneben lag ein mp3 Player mit Musik, die sich mit dem Charakter Gottes beschäftigt hat. Wieder: Einfach, simpel, aber genial.
Die Liste ist der Stand von gestern 17:30 Uhr vielleicht hat sich da noch was getan, aber man kann sie sich ja anschauen….
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24_3 Station 9: Richterstuhl

Img 0776Eine der unangenehmen Dinge ist der Gedanke vor einem Richter zu stehen. Der Richterstuhl ist ein Symbol für die Verurteilung Jesu, aber auch für unsere Schuld. Vor dem Stuhl liegt ein Kopfhörer auf dem ständig Fragen laufen: Hast Du schon einmal Unrecht getan, hast Du schon einmal gelogen…Es endet damit, dass man sich bewußt macht, dass Jesus unschuldig für uns verurteilt wurde. Unser Urteil wurde auf ihn übertragen. Vor dem Richterstuhl wird einem dieses nochmal bewusster.

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24_3 Station 8: Abendmahl

Img 0785Simpel und schlicht, wie die meisten Stationen beim 24_3. Abendmahl bewusst nehmen. Jemand hat mir erzählt, dass er an diesem Tag zweimal Abendmahl genommen hatte – das erste Mal eher förmlich und mit Einzelkelchen, das zweite Mal nachts im Gebetsraum. Persönlicher, intensiver sei das zweite Mal gewesen. Auch wenn man „allein“ oder „nur zu zweit“ im Gebetsraum ist, so habe ich das Abendmahl auch als Gemeinschaftsmahl erlebt. Man ist sich bewußt, dass man einer von vielen ist, die dieses Abendmahl nehmen.

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